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Archiv

Polizei- und Justizakten zu Widerstand und Verfolgung 1934 - 1938 und 1938 - 1945, Strafverfahren gegen NS-Täter 1945 - 1955, Nachlässe und andere persönliche Dokumente

 

 

 

Das Archiv des DÖW bleibt für BesucherInnen den ganzen Sommer über geöffnet. Im Juli allerdings kann aus organisatorischen Gründen keine wissenschaftliche Beratung angeboten werden.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

 

 

Der Arbeitsbereich Archiv umfasst die Erweiterung der Sammlung von Dokumenten (großteils Kopien, mittlerweile in zahlreichen Fällen bereits in digitalisierter Form) sowie eine tiefere Erschließung der Bestände, um den Zugang für BesucherInnen, aber auch für DÖW-interne Zwecke (z. B. Anfragebeantwortung) zu vereinfachen. Die Durchsicht des Aktenbestandes (oft ausgelöst durch personenbezogene Anfragen an das DÖW) ermöglicht die Komplettierung biographischer Angaben, die Aufklärung von Schreibvarianten und die Ergänzung der Anmerkungen zu den Namenseinträgen in der Datenbank.

 

Spezialsammlungen

 

 

 

Blick in den Archivspeicher (Foto: DÖW)

 

Rund ein Viertel der im DÖW verwahrten Dokumente sind Originale aus der Zeit vor 1945 bzw. der unmittelbaren Nachkriegszeit; die meisten dieser Originale sind Unikate, die aus konservatorischen Gründen nur in Form von Kopien eingesehen werden können. Diese dem DÖW – als Schenkung oder Dauerleihgabe – überlassenen Originaldokumente stammen meist aus privaten Nachlässen.

 

Durch die Spezialisierung auf Verfolgung, Widerstand, Exil und Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 kann das DÖW in der Regel eine wesentlich tiefere Erschließung von Dokumentenkopien gewährleisten, als dies bei den in den staatlichen Archiven verwahrten Originaldokumenten möglich ist. Seit Ende der 1980er-Jahre erfolgt diese Erschließung elektronisch. Eine Suche in den Beständen ist als Volltextabfrage oder gezielt nach Namen möglich. Dank der Mithilfe ehrenamtlicher MitarbeiterInnen konnte auch der Altbestand fast zur Gänze elektronisch abfragbar gemacht werden; für weitergehende Aktenbeschreibungen steht ein Zettelkatalog zur Verfügung.

 

Im Intranet des DÖW und auch für BesucherInnen abfragbar sind seit Sommer 2014 eine Datenbank der KZ-Verbandsakten sowie eine Datenbank zum Projekt Kündigungsgrund Nichtarier (Kündigung von Juden und Jüdinnen aus Wiener Gemeindebauten), jeweils mit Ansicht der oft vielfältigen dazugehörigen Dokumente.

 

 

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Freitag geschlossen

 

Kontakt:
Dr. Ursula Schwarz, e-mail | T +43 1 22 89 469 - 326

 

 

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Downloads

Winfried R. Garscha
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