Fortbildung, 10. November 2026
Antisemitismus ist und bleibt eine große gesellschaftliche und damit auch pädagogische Herausforderung. Antisemitische Vorstellungen haben eine lange Geschichte und sind bis heute auch in Österreich tief in der Gesellschaft verankert. Sie treten sowohl in codierter als auch in offener Form auf und manifestieren sich in öffentlichen wie privaten Kommunikationsräumen. Entsprechende Stereotype, Zuschreibungen und Feindbilder wirken fort und werden in verschiedenen Kontexten offline und online reproduziert. Wie können Pädagog*innen Antisemitismus im Klassenzimmer und in der Bildungsarbeit begegnen? Welche Rolle können außerschulische Lernorte wie Museen bei der kritischen Beschäftigung mit Antisemitismus einnehmen?
Diese Fortbildung für Pädagog*innen im Rahmen der Aktionswoche gegen Antisemitismus vermittelt grundlegendes Wissen zu Definitionen, Erscheinungsformen und Funktionen, um Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und pädagogisch angemessen darauf zu reagieren. Anhand von konkreten Objekten in der Hauptausstellung des hdgö wird diskutiert, wie antisemitismuskritische Bildungsarbeit im Museum und in der Schule gestaltet werden kann. Darüber hinaus werden praxisorientierte Handreichungen für Lehrkräfte sowie konkrete Lernmaterialien vorgestellt.
Fortbildung für Pädagog*innen „Antisemitismus“
am 10. November 2026
um 14.30 Uhr
im Haus der Geschichte Österreich (Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien)
mit Louise Beckershaus (hdgö), Bianca Kämpf (DÖW), &Axel Schacht (ERINNERN:AT)
Kostenlose Teilnahme, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.
Eine Veranstaltung von hdgö, dem OeAD-Programm ERINNERN:AT und dem DÖW im Rahmen der Aktionswoche gegen Antisemitismus.
Die Broschüre „Antisemitismus. Gesellschaftliche Herausforderung & pädagogisches Handeln“ von Bianca Kämpf, Axel Schacht, Adelheid Schreilechner gibt es hier zum kostenlosen Download.



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