Memento.Wien
memento.wien macht die Spuren der Holocaustopfer digital auf dem
Wiener Stadtplan sichtbar
Die mobile Website zeigt auf Mobilgeräten die letzten Wohnadressen von Holocaustopfern in der Umgebung der Nutzer*innen. Neben den Adressen sind zu vielen Personen auch Fotos und andere Dokumente abrufbar, die den Opfern ihre Namen und Gesichter wieder geben. Interessierte können dadurch mehr über die Geschichte ihrer unmittelbaren Umgebung interaktiv erfahren. So wird insbesondere die Entrechtung und Ermordung von Wiener Jüd*innen und politisch Verfolgten virtuell sichtbar. Mehr als 55.000 Namen sind auf memento.wien abrufbar, sie erzählen neben einzelnen Schicksalen die Geschichte einer Stadt. So erkennt man auf dem Stadtplan etwa die Zwangsumsiedlungspolitik der Nationalsozialisten, die ab 1938 die jüdische Bevölkerung entlang des Donaukanals „ghettoisiert“ haben.
Broschüre für Lehrpersonen „Antisemitismus. Gesellschaftliche Herausforderung & pädagogisches Handeln“
Das DÖW und das OeAD-Programm ERINNERN:AT entwickelten in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig eine neue Handreichung. Sie soll Lehrer*innen im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit Antisemitismus unterstützen, indem sie Handlungsempfehlungen vorstellt und einen kompakten Überblick über Geschichte, Erscheinungsformen und Funktionen gibt.
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