
Maier Albert
[<<vorhergehender Eintrag] [nächster Eintrag>>]
Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Vorname
Albert
Nachname
Maier
Geburtstag
02.06.1891
Wohnort
Wien
Der Büchsenmacher Albert Maier wurde am 2. 10. 1942 festgenommen und am 24. 8. 1943 wegen "Vergehens nach dem Heimtückegesetz" und "Wehrkraftzersetzung" zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. Er befand sich bis Oktober 1943 in Haft.
Aus der Anklageschrift des Generalstaatsanwalts, 13. 3. 1943:
"Der Angeschuldigte stand seit Dezember 1940 in der Waffenmeisterei beim Polizeipräsidenten in Wien in Arbeit. Im Betrieb zeigte er sich als ausgesprochener Gegner des nationalsozialistischen Staates. Er übte an allen Einrichtungen ständig abfällige Kritik, verbreitete Gräuelnachrichten und machte wiederholt staatsfeindliche Äußerungen in der erkennbaren Absicht, auf seine Arbeitskameraden eine zersetzende Wirkung auszuüben. Wegen dieses Verhaltens wurde er in der Werkstätte allgemein als Kommunist bezeichnet."
Aus der Anklageschrift des Generalstaatsanwalts, 13. 3. 1943:
"Der Angeschuldigte stand seit Dezember 1940 in der Waffenmeisterei beim Polizeipräsidenten in Wien in Arbeit. Im Betrieb zeigte er sich als ausgesprochener Gegner des nationalsozialistischen Staates. Er übte an allen Einrichtungen ständig abfällige Kritik, verbreitete Gräuelnachrichten und machte wiederholt staatsfeindliche Äußerungen in der erkennbaren Absicht, auf seine Arbeitskameraden eine zersetzende Wirkung auszuüben. Wegen dieses Verhaltens wurde er in der Werkstätte allgemein als Kommunist bezeichnet."
Überlebt
Quelle: Gestapo-Opfer (Individuelle Widerständigkeit)
[<<vorhergehender Eintrag] [nächster Eintrag>>]





English
Termine
Neues