- Dauer: 3 Unterrichtseinheiten, à 50 Minuten
- Maximale Teilnehmer*innenzahl: eine Schulklasse
- Zielgruppen: Schüler*innen ab der 5. Schulstufe
- Sprachen: Deutsch
- Ort: Der Workshop kann sowohl direkt in den Schulen als auch im DÖW (Wipplingerstraße 6–8, 1010) durchgeführt werden.
Das erwartet Sie beim Workshop
Im Workshop „Normal oder extrem?“ werden verschiedene Vorstellungen und gesellschaftliche Bedeutungen von Normalität thematisiert, die unterschiedliche Bereiche unseres Alltags betreffen: Finde ich Nudelsuppe zum Frühstück normal? Ist es normal, den Eltern zu widersprechen? Oder zwei junge Männer, die Händchen halten? Anhand verschiedener pädagogischer Übungen diskutieren und reflektieren die Teilnehmer*innen über die eigenen Vorstellungen von Normalität in Zusammenhang mit Zuschreibungen, Vorurteilen und Stereotypen. Dabei sind folgende Fragen leitend: Wie werden unsere Normalitätsvorstellungen geprägt? Inwiefern sollten die eigenen Vorstellungen für viele oder alle gelten, und welche Gründe könnte es dafür geben? Anschließend werden die Zusammenhänge von Diskriminierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Radikalisierung, die verschiedenen Merkmale und Mechanismen von Extremismus sowie die unterschiedlichen Funktionen von Ausgrenzung und Abwertung gemeinsam erarbeitet und diskutiert.
Vermittlungs- und Lernziele
Die Reflexionen über verschiedene Vorstellungen von Normalität ermöglichen ein Sprechen über und in weiterer Folge eine Sensibilisierung für die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Vorurteilen, Stereotypen, Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Weiters werden Merkmale und Mechanismen von extremistischen Denk- und Handlungsweisen in den Workshops nicht nur als reines Wissen vermittelt, sondern ebenso in Zusammenhang mit den eigenen Lebenswelten und individuellen Erfahrungen der Schüler*innen gestellt und reflektiert.
Ziele des Workshops sind die Sensibilisierung gegenüber den eigenen Vorurteilen, Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Mechanismen von Extremismus. Ermöglicht wird dabei eine vergrößerte Bereitschaft zu Zivilcourage, die Stärkung demokratischer Grundhaltungen ebenso wie Empathie, Ambiguitätstoleranz und Perspektivenwechsel.
Das Workshopkonzept wird je nach Unter- ober Oberstufe methodisch angepasst, die Inhalte zielen auf Prävention ab.
Der Workshop ist Teil des OeAD-Programms „Starke Schule, starke Gesellschaft“ und ist kostenlos für Schulen direkt über die OeAD-Plattform buchbar. Buchungsanfragen sind derzeit bis Dezember 2026 möglich. Zur Buchung des kostenfreien Workshops kommen Sie hier.



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