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Lissner, Heinrich

Österreichische Stalin-Opfer (bis 1945)

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Name russisch: Лисснер Генрих (Лесснер Генрих Генрихович)

Geboren: 1902

Beruf: Arbeiter

Wohnorte in der Sowjetunion: Moskau

Verhaftet: 11.09.1941, Moskau

Anklage: Spionage

Urteil: 1943, Sonderberatung (OSO), 10 Jahre Lagerhaft

Gestorben: 1954, Kasachstan

Rehabilitiert: 1956

Emigrationsmotiv: unbekannt

Schicksal: überlebte

 

Heinrich Lissner (Lessner) wurde 1902 geboren. Da seine Mutter (geb. Mischel) aus Rumburg (Rumburk) in Nordböhmen stammte, konnten er und seine Geschwister die österreichische Staatsbürgerschaft erwerben. Unter welchen Umständen Heinrich Lissner in die Sowjetunion gelangte, ist unbekannt. Er arbeitete in einer Fabrik für Rundfunkgeräte in Moskau, als er am 11. September 1941 verhaftet wurde. 1943 wurde er wegen Spionage zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe in Fabričnoe, nördlich von Turinsk (Sverdlovskaja obl.) im Ural, wurde er nach Kasachstan verbannt.

 

Die Verbannung wurde 1953 aufgehoben. 1954 starb Lissner in Kasachstan an Herzversagen. Seine Enkelin Elena (Галактионова Елена Эдуардовна, geb. Лисснер) lebt in Moskau.

 

 

Quelle: Memorial Moskau

 

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