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Friedl, Josef

Österreichische Stalin-Opfer (bis 1945)

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Name russisch: Фридл (Фридль) Иосиф Георгиевич

Geboren: 03.07.1917, Berndorf (NÖ)

Letzter Wohnort in Österreich: Berndorf

Ankunft in Russland/Sowjetunion: 12.01.1932

Wohnorte in der Sowjetunion: Rybinsk, Čeljabinsk

Verhaftet: 01.02.1938, Čeljabinsk

Anklage: Spionage

Urteil: 01.04.1938, Trojka, 10 Jahre Lagerhaft; 18.02.1942, Militärtribunal, Tod durch Erschießen

Gestorben: 22.04.1942, Magadan

Rehabilitiert: 1989

Emigrationsmotiv: wirtschaftliche Emigration

Schicksal: erschossen

 

Josef Friedl wurde 1917 in Berndorf (Niederösterreich) geboren. Er wanderte mit seinem Vater Georg, seiner Mutter Josefa und seinem Bruder Karl Friedl 1932 in die UdSSR aus. Friedls Eltern wurden im November 1937 ausgewiesen und kehrten nach Österreich zurück.

 

Josef Friedl war Mitglied des Komsomol und wurde im Mai 1935 sowjetischer Staatsbürger. Er wurde am 1. Februar 1938 verhaftet und wegen Spionage zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. Wie viele andere Gulaghäftlinge wurde Josef Friedl während des Krieges im Lager von einem Militärtribunal zum Tode verurteilt (18. Februar 1942) und am 22. April 1942 in Magadan erschossen.

 

Josef Friedl wurde 1989 rehabilitiert, nach anderen Angaben im September 1990.

 

 

Quelle: Gestapo-Kartei (Blaue Kartei), ÖStA, lists.memo.ru

 

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