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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

„Wenn wir doch wieder Menschen wären“

Halbszenischer Abend, 8. November 2026

Anlässlich der Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 zeigt das Gemeindebautheater Rabenhof einen halbszenisch gestalteten Theaterabend, der an die 1938 aus Wiener Gemeindewohnungen vertriebenen Mieter*innen erinnert. Er verleiht ihnen Stimme und Präsenz auf der Bühne. Durch Akten, Briefe, Niederschriften der Betroffenen wird ihr Leben und individuelles Schicksal sichtbar gemacht. Die Auszüge der  Zeitzeugnisse sind großteils erstmalig zu hören. Sie werden mittels Theaterszenen, Tanz, Video, Musik und Gesang umgesetzt und zeugen von den Wünschen, Illusionen, Ängsten, Nöten, der Verzweiflung und dem individuellen Umgang mit Ausweglosigkeit und Leid.

Die Texte basieren unter anderem auf der jahrelangen Forschungsarbeit des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes an einem Projekt im Auftrag von Wiener Wohnen. „Wenn wir doch wieder Menschen wären“ sensibilisiert für jene Menschen, die eine Zeit der Schreckensherrschaft erfahren mussten, und regt zur Auseinandersetzung mit der Gefahr des rechtsradikalen Gedankengutes in unserer politischen Realität ein.


Halbszenischer Abend „Wenn wir doch wieder Menschen wären“
am 8. November 2026
um 20.00 Uhr
im Rabenhof Theater (Rabengasse 3, 1030 Wien)
Künstlerisches Team Isabella Gregor (Gesamtleitung, Regie, Text-Collage), Susanne F. Wolf (Recherche, Textfassung, fiktive Dialoge/Monologe), Oliver Ostermann (Komposition/Collagen)

Mitwirkende Lea Kalisch, Katja Reichert, Verena Scheitz, Mercedes M. Vargas Iribar, Miriam M. Vargas Iribar, Markus Freistädter, Wolfram Rupperti, Georg Schubert
Musik Adrian Roman (Violine), Oliver Ostermann (Klavier)
Eintritt zu den Konditionen des Rabenhof. Tickets können hier erworben werden.

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