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Dialog am Werk #3: Die Sprache der neuen Rechten

DÖW-Koop: Podiumsdiskussion, 31. Jänner 2026

In seinen Produktionen greift das Theater am Werk gesellschaftlich relevante Fragen auf und bringt Themen aus den Lebenswelten der Menschen auf die Bühne. Künstler*innen sind auf die poetische Verarbeitung dieser Themen spezialisiert – doch sind sie nicht die Einzigen, die etwas dazu zu sagen haben. Mit dem Format Dialog am Werk tritt das Theater mit Expert*innen in den Dialog. Das Format eröffnet Raum für gesellschaftlich oder politisch relevante Perspektiven, die eine künstlerische Produktion ergänzen bzw. bereichern.

Der Regisseur Bernd-Liepold Mosser versucht gemeinsam mit seinem Spielerinnenensemble und der Musikerin Clara Luzia in der Produktion Eskalationsmaschinen, „die Sprache der neuen Rechten, all die flachen Floskeln und die bösen Strategien, die mehr oder weniger verdeckten Anspielungen auf die Nazi-Ideologie und vor allem das infame Spiel mit Emotionalisierungen mit den Mitteln von Sprache, Musik und Theater zu dekonstruieren und aufzusprengen.“ (Bernd-Liepold Mosser). Im Dialog mit Expert*innen wird das Thema der Eskalation als ultimative sprachliche Praxis der neuen extremen Rechten genauer in den Blick genommen.

Sprecher*innen:

  • Andreas Peham, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Schwerpunkt Rechtsextremismusforschung sowie Lehrer*innenfortbildung und politische Bildung an Schulen (Extremismusprävention; rassismus- und antisemitismuskritische Bildungsarbeit)
  • Maja Figge, Professur für Theorie und Ästhetik digitaler Medien an der Universität Wien, Arbeitsschwerpunkte u.a. Erinnerungspraktiken und Gedächtnispolitiken sowie digitaler Antifaschismus
  • Bernd Liepold-Mosser, Theater-, Opern- und Filmregisseur, Intendant des Klagenfurt Festival, Regisseur der Produktion Eskalationsmaschinen
  • Fritz Hausjell (Moderation), Medienhistoriker und ehem. Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien


Podiumsdiskussion
am 31. Jänner 2026
um 17.30 (bis ca. 19.00 Uhr)
im Theater am Werk im Kabelwerk


Freier Eintritt.
Anmeldung unter info@theater-am-werk.at erforderlich. 

 

 

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