
Schwarz Otto
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Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Vorname
Otto
Nachname
Schwarz
Geburtstag
28.04.1894
Wohnort
Wien
Der Eisendreher Otto Schwarz (nach anderen Quellen geb. am 21. 4. 1894) wurde 1934 wegen Beteiligung an den Februarkämpfen in Haft genommen. Wegen "Vergehens nach dem Heimtückegesetz" (Äußerungen in einem Wirtshaus) wurde er am 17. 10. 1941 festgenommen und am 28. 2. 1942 "in Tateinheit mit einem Vergehen der Beleidigung der Wehrmacht" zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt.
Aus dem Urteil des Sondergerichts II beim Landgericht Wien, 28. 2. 1942:
"Dass die Äußerungen gehässig, hetzerisch und von niedriger Gesinnung zeugend sind, bedarf keiner Erörterung [...] Die unter Marxisten gebräuchlich gewesene Begrüßung des Gefr. [Gefreiten] Riener durch die Worte: 'Freundschaft, Kollege' und durch Emporstrecken des rechten Armes mit geballter Faust ist eine den deutschen Gruß, also eine Einrichtung der NSDAP treffende gehässige und wohl auch hetzerische Kundgebung. Die übrigen Äußerungen richten sich gegen die nat.soz. Regierung und ihre Anordnungen (Kriegführung, Lebensmittelbewirtschaftung) sowie die Einrichtung des deutschen Heeres."
Aus dem Urteil des Sondergerichts II beim Landgericht Wien, 28. 2. 1942:
"Dass die Äußerungen gehässig, hetzerisch und von niedriger Gesinnung zeugend sind, bedarf keiner Erörterung [...] Die unter Marxisten gebräuchlich gewesene Begrüßung des Gefr. [Gefreiten] Riener durch die Worte: 'Freundschaft, Kollege' und durch Emporstrecken des rechten Armes mit geballter Faust ist eine den deutschen Gruß, also eine Einrichtung der NSDAP treffende gehässige und wohl auch hetzerische Kundgebung. Die übrigen Äußerungen richten sich gegen die nat.soz. Regierung und ihre Anordnungen (Kriegführung, Lebensmittelbewirtschaftung) sowie die Einrichtung des deutschen Heeres."
Weiteres Schicksal unbekannt
Quelle: Gestapo-Opfer (Individuelle Widerständigkeit)
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