
Szivacsek Stefan
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Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Vorname
Stefan
Nachname
Szivacsek
Geburtstag
23.10.1899
Wohnort
Wien
Der Kohlenarbeiter Stefan Szivacsek wurde am 11. 10. 1941 wegen Verdachts der Betätigung für die KPÖ von der Gestapo Wien erkennungsdienstlich erfasst. Er wurde am 3. 11. 1942 wegen "Vergehens nach dem Heimtückegesetz" zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt.
Aus dem Urteil des Sondergerichts beim Landgericht Wien, 3. 11. 1942:
"Wegen der Zustellung der Kohle entwickelte sich zwischen den beiden ein erregtes Gespräch, in dessen Verlaufe der Angeklagte dem [...] gegenüber ausfällig wurde, weil dieser erklärt hatte, dass im Kriege jeder arbeiten müsse. Nun wies [...] auf sein Parteiabzeichen hin und fragte den Angeklagten: 'Tut Ihnen vielleicht das Abzeichen weh?' Diese Frage beantwortete der Angeklagte mit den Worten: 'Sie können mich samt dem Führer den Arsch lecken' [sic!]. Mit dem Bermerken, er werde den Vorgang anzeigen, entfernte sich [...]."
Aus dem Urteil des Sondergerichts beim Landgericht Wien, 3. 11. 1942:
"Wegen der Zustellung der Kohle entwickelte sich zwischen den beiden ein erregtes Gespräch, in dessen Verlaufe der Angeklagte dem [...] gegenüber ausfällig wurde, weil dieser erklärt hatte, dass im Kriege jeder arbeiten müsse. Nun wies [...] auf sein Parteiabzeichen hin und fragte den Angeklagten: 'Tut Ihnen vielleicht das Abzeichen weh?' Diese Frage beantwortete der Angeklagte mit den Worten: 'Sie können mich samt dem Führer den Arsch lecken' [sic!]. Mit dem Bermerken, er werde den Vorgang anzeigen, entfernte sich [...]."
Weiteres Schicksal unbekannt
Quelle: Gestapo-Opfer (Individuelle Widerständigkeit)
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