
Schüller Franz Moritz
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Wegen "judenfreundlichen Verhaltens" wurde der Architekt Franz Moritz (nach anderen Quellen: Moritz Franz) Schüller erstmals am 11. 7. 1939 und neuerlich am 25. 11. 1942 festgenommen. Er war in der Folge bis zum 25. 12. 1944 im KZ Flossenbürg in Haft.
Aus dem Schutzhaftbefehl, 11. 1. 1943:
"Er gefährdet nach dem Ergebnis der staatspolizeilichen Feststellungen durch sein Verhalten den Bestand und die Sicherheit des Volkes und Staates, indem er dadurch, dass er eine Jüdin, mit der er bis zur Machtübernahme in Österreich verlobt war, lange Zeit versteckt gehalten hat, um sie den Nachforschungen der Zentralstelle für jüdische Auswanderung zu entziehen und sie in dieser Zeit mit Lebensmitteln unterstützte, sich außerhalb die Volksgemeinschaft stellt und einen Unruheherd in weiten Kreisen der Bevölkerung bildet."
Überlebt
Quelle: Gestapo-Opfer (Individuelle Widerständigkeit)
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