Arbeitsbereich Archiv


Wissenschaftliche Forschungsprojekte sowie Schenkungen (Nachlässe) bilden die Hauptquellen für die Erweiterung des Archivs des DÖW, das zu rund drei Vierteln aus (meist auszugsweisen) Kopien aus in- und ausländischen Archiven und Privatsammlungen besteht.

Im Zuge der Übernahme von Akten(kopien) erfolgen eine elektronische Katalogisierung sowie eine formale und inhaltliche Erschließung durch Auswertung nach der Thematik sowie den "Hauptpersonen" im Akt.

Dank der Mithilfe ehrenamtlicher MitarbeiterInnen konnte auch die Erschließung der Altbestände des DÖW weiter komplettiert werden, sodass inzwischen ein Großteil der so genannten Alt-Akten auch elektronisch erfasst ist. So lange dieser Vorgang nicht abgeschlossen ist, empfiehlt sich für die Namensrecherche aber weiterhin, zusätzlich zur elektronischen Findhilfe den Zettelkatalog im BesucherInnenraum des DÖW zu konsultieren. Für die fast 19.000 Akten, die vor der Umstellung auf die elektronische Erfassung im Jahre 1987 an das DÖW gelangt sind, stellt diese Namenskartei nach wie vor ein wichtiges Findhilfsmittel dar.

Ende 2010 musste aus konservatorischen Gründen und als Vorbereitung zur Digitalisierung einer der größten Bestände des DÖW, die fast 14.000 Personalakten der Landesorganisation Wien des einheitlichen überparteilichen KZ-Verbands 1946-1948, für die Benützung generell gesperrt werden. Ein Gemeinschaftsprojekt des DÖW mit dem United States Holocaust Memorial Museum, Washington erlaubt jedoch ab Anfang 2011 die Digitalisierung dieser Akten. Die Scans der Originalakten werden mit der elektronischen Auswertung des Bestands, wie sie im Zuge der namentlichen Erfassung der Opfer der politischen Verfolgung 1938-1945 erfolgte, verknüpft werden. Das wertvolle Material wird BesucherInnen voraussichtlich ab Mitte 2012 über das Intranet des DÖW zur Einsicht zur Verfügung stehen.


Spezialsammlungen


Aus konservatorischen Gründen dürfen Teile der Bestände (insbesondere aus dem Bereich Exil) nicht kopiert werden. Mitnahme eines Fotoapparats wird empfohlen!


Urteil des Volksgerichtshofs

Kundmachung einer Hinrichtung

Aus dem bereits elektronisch erfassten Bestand von 212 Urteilen des Volksgerichtshofs gegen rund 780 ÖsterreicherInnen

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag
9.00 bis 17.00 Uhr,
Freitag geschlossen,
Akten- bzw.
Buchaushebungen:
11.00 und 14.00 Uhr
(ausgenommen
BesucherInnen aus dem
Ausland)


Kontakt:
allgemein
office@doew.at

NS-Judenverfolgung, Gestapo Wien, Fotoarchiv
Dr. Elisabeth Boeckl-Klamper
elisabeth.klamper@doew.at

NS-Justiz
Dr. Ursula Schwarz
ursula.schwarz@doew.at

Spanien-Archiv
Irene Filip
spanienarchiv@doew.at

Restitution und "Wiedergutmachung" nach 1945
Hon.-Prof. Univ.-Doz.
Dr. Brigitte Bailer
brigitte.bailer@doew.at

Nachkriegsjustiz
Dr. Winfried R. Garscha
winfried.garscha@doew.at

Rechtsextremismus
nach 1945

Andreas Peham
andreas.peham@doew.at
Willi Lasek
willi.lasek@doew.at

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Aus der Fotosammlung:
Nicht mehr anonym
Fotos aus der Erkennungsdienstlichen Kartei der Gestapo Wien

KZ Ebensee 1945

Februar 1934 in Wien

NS-Putsch Juli 1934


Aus dem Archiv:
Erzählte Geschichte
Interviewauszüge, ergänzt
durch Kurzbiographien und
Fotos, aus der
gleichnamigen
Publikationsreihe

ÖsterreicherInnen für Spaniens Freiheit 1936-1939
1400 Kurzbiografien, ergänzt durch Dokumente und über 1500 Fotos

Dokumente / Materialien