„What makes an Antisemite after October 7? What strategies may help - if any?“
DÖW-Koop: Gespräch, 14. Jänner 2026
Seit den Massakern der Hamas am 7. Oktober 2023 sind die jüdischen Gemeinden weltweit Ziel antisemitischer Anwürfe und Attacken. Ob aus dem rechtsextremen, dem islamistischen, dem linksradikalen Bereich oder auch aus der Mitte der Gesellschaft kommen neue Formen an Israelhetze und an Judenhass. Die Angriffe auf jüdisches Dasein wollen selbst mit dem Waffenstillstand in Gaza kein Ende finden. Was schürt diese Ressentiments? Wie entstehen sie? Woran sind sie zu erkennen? Und was tun gegen den Neuen Antisemitismus?
Dina Porat, emeritierte Professorin der Universität Tel Aviv, war Leiterin der Schule für Jüdische Studien, des Fachbereichs Jüdische Geschichte und Inhaberin des Lehrstuhls für Antisemitismus- und Rassismusforschung, allesamt an der Universität Tel Aviv. Sie trat die Nachfolge des verstorbenen Yehuda Bauer als akademische Beraterin der IHRA an und ist nach zehnjähriger Tätigkeit als Chefhistorikerin von Yad Vashem nun dessen leitende akademische Beraterin. Für ihre Bücher wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2025 mit der Presidential Medal of Honor.
Begrüßung:
Barbara Staudinger, Direktorin des Jüdischen Museums Wien
David Roet, Botschafter des Staates Israel
Mitchell Ash, Präsident des Center for Israel Studies
Dina Porat im Gespräch mit Doron Rabinovici
am 14. Jänner 2026
um 18.30 Uhr (Einlass: 18.00 Uhr)
im Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.
Eine Veranstaltung des Center for Israel Studies und des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes.





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