Präsentation der Broschüre, 4. Februar 2026
Antisemitismus äußert sich auf vielfältige Weise, ist in der Gesellschaft tief verankert und stellt eine konkrete Alltagserfahrung und -bedrohung für Jüdinnen, Juden und andere von Antisemitismus Betroffene dar. Gleichzeitig ist Antisemitismus nicht nur eine Gefahr für sie, sondern wie alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit eine Gefährdung von Demokratie und gesellschaftlicher Vielfalt.
Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und das OeAD-Programm ERINNERN:AT entwickelten in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig die Handreichung „Antisemitismus. Gesellschaftliche Herausforderung und pädagogisches Handeln“. Anliegen der Broschüre ist es, Lehrpersonen im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit Antisemitismus pädagogisch zu unterstützen, indem sie Handlungsempfehlungen vorstellt und einen kompakten Überblick über die Geschichte, Erscheinungsformen und Funktionen von Antisemitismus gibt. Die Handreichung vermittelt den Leser*innen grundlegendes Wissen, um Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und dagegen zu handeln.
Programm
Beginn: 18.30 Uhr
Eröffnung und Einführung
Patrick Siegele, Bereichsleiter Holocaust Education, OeAD ERINNERN:AT
Präsentation der Handreichung „Antisemitismus. Gesellschaftliche Herausforderung und pädagogisches Handeln“ durch die Autor*innen
Bianca Kämpf, DÖW
Axel Schacht, OeAD ERINNERN:AT
Adelheid Schreilechner, Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig
Podiumsdiskussion „Chancen und Grenzen der schulischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus im 21. Jahrhundert“
Matteo Carmignola, Vizerektor für Lehre an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig
Rachel Cansu Yaprak, Israelitische Kultusgemeinde Wien, Programm Likrat
Romina Wiegemann, Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung, Berlin
Hasan Softić, Lehrer an der Handelsakademie Oberndorf, Salzburg
Moderation: Linda Erker, Abteilungsleiterin Public History, DÖW
Ende der Veranstaltung und Ausklang: 20.30 Uhr
Präsentation & Diskussion
am 4. Februar 2026
um 18.30
im Stefan-Zweig-Zentrum (Mönchsberg 2, 5020 Salzburg)
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit ERINNERN:AT und dem Stefan Zweig Zentrum statt.
Freier Eintritt, Anmeldung erforderlich auf erinnern.at





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