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Meisel, Josef

ÖsterreicherInnen für Spaniens Freiheit 1936-1939

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geb. 18. 4. 1911 in Waag-Neustadt/Nové Mesto nad Vàhom (Slowakei)

Tischlergehilfe. Ledig.

In Spanien: Born, Josef

Wien. KPÖ. 1934-1936 Lenin-Schule Moskau. Am 4. 10. 1936 und am 19. 11. 1937 wegen illegaler kommunistischer Betätigung zu je sechs Monaten Haft in Wöllersdorf verurteilt. Nach Annexion Österreichs im März 1938 nach Spanien. XI. IB/4. Baon. 1939 Paris. Tätigkeit im französischen Widerstand. Verbindungsmann zwischen Marseille und den im Raum Bordeaux in deutsche Dienststellen eingeschleusten Widerstandskämpfern (Hans Bily, Alfred Loner, Alfred Gottfried Ochshorn). Anfang 1943 als französischer Fremdarbeiter Raymond Mesmer getarnt nach Wien, dort am 17. 5. 1943 verhaftet. Ab 18. 2. 1944 Auschwitz. Flüchtete am 22. 7. 1944 aus dem Stammlager und hielt sich bis zum Eintreffen der Roten Armee in einem Dorf bei Krakau versteckt. Im August 1945 über die Sowjetunion Rückkehr nach Österreich. Landessekretär der KPÖ Niederösterreich. 1970 Parteiausschluss. Mitarbeiter des "Wiener Tagebuch". 1985 Veröffentlichung seiner Erinnerungen aus den Jahren bis 1945: "'Jetzt haben wir Ihnen, Meisel!' Kampf, Widerstand und Verfolgung eines österreichischen Antifaschisten."

Gestorben am 11. 2. 1993 in Wien.

 

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