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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

„Der Wiener Nordbahnhof als Deportationsort“

Spaziergang & Buchpräsentation, 16. September 2026

Der Wiener Nordbahnhof zählt zu jenen Orten der nationalsozialistischen Verfolgungsgeschichte, die lange  wenig Beachtung fanden. Während die Deportationen vom Aspangbahnhof heute im öffentlichen Bewusstsein verankert sind, geriet in Vergessenheit, dass sich die Deportationen von als jüdisch definierter Menschen ab 1943 auf den Nordbahnhof verlagerten. Von dort wurden zwischen 1943 und 1945 mehr als 2.000 Menschen in 33 Transporten nach Theresienstadt und Auschwitz verschleppt. Das heuer im Mandelbaum-Verlag erschienene Buch „Der Wiener Nordbahnhof als Deportationsort“ von Michaela Raggam-Blesch, Dieter J. Hecht und Heidemarie Uhl dokumentiert und kontextualisiert die Geschichte des Orts und dessen Bedeutung für die österreichische Erinnerungskultur. 

Die Veranstaltung der Gebietsbetreuung Stadterneuerung verbindet historische Spurensuche im Stadtraum mit der Präsentation des Buchs durch Michaela Raggam-Blesch und Dieter J. Hecht. Bei einem Spaziergang durch das Volkert- und Nordbahnviertel werden ausgewählte Orte, die im Buch behandelt werden, besucht. Dabei werden historische Entwicklungen, persönliche Schicksale und Fragen des Erinnerns im heutigen Stadtbild sichtbar gemacht.

Anschließend stellen die Autor*innen die Publikation vor und diskutieren ihre Forschungsergebnisse sowie die Bedeutung des Nordbahnhofs als bislang wenig bekannter Deportationsort. Magdalena Bauer vom DÖW moderiert die Präsentation, die Raum für Fragen und Austausch bietet.

„Der Wiener Nordbahnhof als Deportationsort“

Historischer Spaziergang
am 16. September 2026
um 17.00 Uhr
Treffpunkt GB*Stadtteilmanagement (Nordbahnstraße 14, 1020 Wien)

Buchpräsentation
am 16. September 2026
um 18.00 Uhr
im Nordbahnsaal (Bruno-Marek-Allee 5, 1020 Wien)
mit Michaela Raggam-Blesch & Dieter J. Hecht; Moderation: Magadalena Bauer

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos möglich, aufgrund der beschränkten Teilnehmer*innenzahl ist für den Historischen Spaziergang eine Anmeldung auf der Website der GB Stern erforderlich. Zur Anmeldung

 

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