Online Lecture Series, 9. Juni 2026
Transnationale Formen des Rechtsextremismus sind kein neues Phänomen, aber bislang wenig beachtet. Wer weiß etwa, dass die Ülkücü-Bewegung – „Grauen Wölfe“ – die zweitgrößte extrem rechte Gruppe in Deutschland ist? Wird über deren Organisationen gesprochen, wiederholen sich oft die Darstellungen von ihren Geschichtsbildern und einer Auswahl von Symbolen.
Wie sich diese Gruppen weiterentwickelt haben, welche Themen relevant sind, welche Einflüsse die aktuellen politischen Entwicklungen haben, ist kaum erforscht. Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg will miit der Onlinevortragsreihe auf diese Themen aufmerksam gemacht werden.
Wissenschafter*innen, die sich mit den verschiedenen Facetten des Rechtsextremismus beschäftigen, stellen ihre aktuellen Erkenntnisse mit je einem nationalen Fokus deutschsprachiger Raum/Türkei vor. Beide Kontexte sollen bei jedem Veranstaltungstermin beleuchtet werden. Diskutiert werden dabei globale Auswirkungen anti-kurdischer und antiarmenischer Rassismenphänomene, die gedanklich mehr in der Türkei verortet sein dürften, als sie in deutschsprachigen Raum wahrgenommen werden.
Im Rahmen dieser Onlinevortragsreihe zu Aspekten transnationaler Formen von Rechtsextremismus am Beispiel der Ülkücü-Bewegung hält Evrim Erşan Akkılıç vom DÖW einen Vortrag mit dem Titel „Religion, Institutions, and the Normalisation of the Far Right: The Austrian Case of Ülkücü Organisations“.
Onlinevortrag
am 9. Juni 2026
um 18.00 Uhr
mit Evrim Erşan Akkılıç
Die Teilnahme ist kostenlos möglich, eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.
Genauere Informationen finden sich im Programmprospekt, hier.



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