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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

„Wie vom Holocaust erzählen? Aktuelle und zukünftige Perspektiven“

Podiumsdiskussion, 11. Juni 2026


Podiumsdiskussion

 

am 11. Juni 2026

von 11.30 bis 13.00 Uhr

im Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum 1, Hof 1.13, Spitalgasse 2-4 (Campus Altes AKH), 1090 Wien

mit Barbara Glück (KZ-Gedenkstätte Mauthausen), Andreas Kranebitter (DÖW), Barbara Staudinger (Jüdisches Museum Wien); Moderation: Bertrand Perz

 

 

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Interaktionen finden zwischen (Denk-)Systemen ebenso wie zwischen Individuen statt. Sowohl wissenschaftliche Theorien als auch Akteur_innen im wissenschaftlichen Feld kommunizieren in den unterschiedlichsten Weisen, überkreuzen sich, streiten miteinander um Hegemonie, befruchten einander. Daher braucht Wissenschaft, so der Gedanke bei der Gründung der Veranstaltungsreihe „Interaktionen“ am Institut für Zeitgeschichte im Jahr 1998, möglichst offene und zugleich vor neoliberalen Marktlogiken der Selbstdarstellung geschützte Denk- und Kommunikationsräume.

 

Seither fanden und finden kontinuierlich an mehreren Donnerstagen im Semester um die Mittagszeit und gelegentlich auch bei Abendveranstaltungen größere oder kleinere, immer diskussionsfreudige Runden zu den unterschiedlichsten Vorträgen und Präsentationen aus den Geschichtswissenschaften und ihren Nachbardisziplinen zusammen. Vorgestellt werden laufende Forschungsprojekte, Werkstattberichte, neueste Studien ebenso wie unterschiedlichste mediale Umsetzungen von Forschung. Diskutiert werden nicht nur aktuelle Fragestellungen, neuere Ansätze und Perspektiven, sondern auch die bisweilen sehr kontroversiellen politischen Wirkungen von historischer Forschung. Konstruktives Feedback und kritische Auseinandersetzung prägen dabei die manchmal hitzigen, aber immer kollegialen Gespräche.

 

Die „Interaktionen“ haben es sich zum Anliegen gemacht, nicht nur unterschiedlichste Zugänge in der Auseinandersetzung mit Vergangenheit zur Diskussion zu stellen, sondern auch Wissenschafter*innen aller Karriereebenen in die Debatte einzubeziehen.

 

 

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