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Selbstverständnis & Zielgruppen

Die Kulturvermittler*innen des DÖW gestalten ihre Formate für eine vielfältige Zielgruppe, die Schüler ab der 8. Schulstufe, Lehrlinge, junge Erwachsene, Personen in der Pflegeausbildung sowie Erwachsene einschließt.


Was verstehen wir unter historisch-politischer Bildungsarbeit?

 

Die Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus bedeutet für uns nicht nur die Wiedergabe einer Abfolge von Fakten und historischen Daten, Geschichte ist für uns ein politisch bedeutsamer Prozess, der Auswirkungen auf das heutige demokratische Zusammenleben hat. Historisch-politische Bildung verbindet wissenschaftlich fundiertes Geschichtswissen mit politischer Urteils- und Handlungsfähigkeit. Wir gehen davon aus, dass historische Ereignisse – besonders Diktaturen, Gewaltverbrechen und Menschheitsverbrechen – verstanden werden müssen, um politische Mechanismen, Gefährdungen und Verantwortung in der Gegenwart erkennen zu können.

 

Vor- und Nachbereitung unserer Vermittlungsformate zum Thema Nationalsozialismus 

  • Wir empfehlen den Besuch unserer Ausstellungen in den Schulunterricht (mit Vor- und Nachbereitung) einzubinden.
  • Wir begrüßen es, wenn die Teilnehmer*innen unserer Bildungsangebote bereits im Vorfeld einen ersten Eindruck über den zu besuchenden Ort sowie die dort behandelten Themen (insbesondere Nationalsozialismus, Widerstand und Verfolgung) erhalten, um sich auf die Auseinandersetzung in den Ausstellungen und Gedenkstätten besser einstellen zu können.
  • In einigen Vermittlungsformaten bauen wir explizit auf der inhaltlichen Vorbereitung durch die Lehrpersonen und Vorwissen zum Thema Nationalsozialismus der Schüler*innen und jungen Erwachsenen auf. Falls Sie Informationen zur Vor- und Nachbereitung benötigen, geben Sie das bitte schon bei der Anmeldung bekannt.


Was verstehen wir unter Rechtsextremismusprävention?


Rechtsextremismusprävention bezeichnet unterschiedliche pädagogische Ansätze und Formate, um einer Hinwendung zum rechtsextremen Denken oder Handeln frühzeitig vorbeugen zu können. In unseren Bildungsangeboten setzen wir an den Funktions- und Wirkungsweisen von Vorurteilen und Diskriminierung an. Individuelle Faktoren wie persönliche Bedürfnisse und Erfahrungen werden ebenso thematisiert wie soziale und gesellschaftliche Bedingungen, beispielsweise Krisen und Machtverhältnisse. Mit unserer Arbeit wollen wir ein Verständnis über die Merkmale und Mechanismen von Rechtsextremismus und Gewalt schaffen, kritische Selbstreflexion fördern und demokratische Werte und Haltungen stärken.

 

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