Gespräch, 28. September 2026
Seit den Massakern der Hamas am 7. Oktober 2023 sind die jüdischen Gemeinden weltweit Ziel antisemitischer Angriffe. Ob aus dem rechtsextremen, dem islamistischen, dem linksradikalen Bereich oder aus der Mitte der Gesellschaft kommen neue Formen an Israelhetze und an Judenhass. Was schürt diese Ressentiments? Wie entstehen sie? Woran sind sie zu erkennen? Und was tun gegen den Neuen Antisemitismus?
Darüber spricht Doron Rabinovici mit Dina Porat, emeritierte Professorin an der Universität Tel Aviv und frühere Leiterin der Schule für Jüdische Studien, des Fachbereichs Jüdische Geschichte und Inhaberin des Lehrstuhls für Antisemitismus- und Rassismusforschung. Sie trat die Nachfolge des verstorbenen Yehuda Bauer als akademische Beraterin der IHRA an und ist nach zehnjähriger Tätigkeit als Chefhistorikerin von Yad Vashem nun dessen leitende akademische Beraterin. Für ihre Bücher wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2025 mit der Presidential Medal of Honor.
Gespräch mit Dina Porat
am 28. September 2026
um 19.00 Uhr
im Dachgeschoß des Juridicum (Schottenbastei 10, 10102 Wien)
mit Dina Porat, Doron Rabinovici; Begrüßung: Ilse Reiter-Zatloukal, Mitchell Ash, Claudia Kuretsidis-Haider
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Eintritt frei, Anmeldungen sind per E-Mail an rechtsgeschichte@univie.ac.at erforderlich
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des DÖW mit dem Center for Israel Studies, dem Jüdischen Museum Wien und dem Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien. Finanziell unterstützt wird sie durch den Zukunftsfonds der Republik Österreich.



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