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Workshop „Lexikon und Fotoalbum. Gedächtnisformen zum Nationalsozialismus“

  • Dauer: 120 Minuten
  • Maximale Teilnehmer*innenzahl: 25 Personen
  • Zielgruppen: Junge Erwachsene (ab 18 Jahren)
  • Sprachen: Deutsch
  • Ort: Der Workshop kann sowohl in der Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus (Wipplingerstr. 6–8, 1010 Wien) als auch außerhalb durchgeführt werden.

 

Das erwartet Sie beim Workshop

In Österreich existieren vielfältige Formen der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Sie zeigen sich etwa in Denkmälern, medialen Darstellungen und politischen Reden. Diese Formen des kulturellen Gedächtnisses unterscheiden sich oft deutlich von der kommunikativen Erinnerung, also den Erzählungen, die innerhalb von Familien weitergegeben werden. Gerade im Familiengedächtnis entstehen dadurch spezifische Sichtweisen und persönliche Narrative.

Im Workshop stehen Unterschiede zwischen dem kulturellen und kommunikativen Gedächtnis im Mittelpunkt. Gemeinsam betrachten wir, wie familiäre Erinnerungen funktionieren, welche Mechanismen sie prägen und welche Rolle sie im Verständnis der NS-Zeit spielen. Die Teilnehmer*innen erhalten zudem die Möglichkeit, eigene Familiengeschichten zum Nationalsozialismus einzubringen und kritisch zu reflektieren.

 

Zielgruppe(n):

Junge Erwachsene ab 18 Jahren mit Vorwissen und Interesse, sich mit Mechanismen des familiären Gedächtnisses zum Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

 

Vermittlungs- und Lernziele

Teilnehmer*innen erhalten im Workshop:

  • Kenntnisse von unterschiedlichen Gedächtnisformen und deren Mechanismen
  • Anregungen zur Auseinandersetzung mit eigenen familiären oder gesellschaftlich dominanten Erzählungen zum Nationalsozialismus

 

Hier finden Sie alle Informationen zu Anmeldung & Kosten.

 

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