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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

„Ungehörte Stimmen“

Symposium, 17. und 18. Juni 2026

Das Symposium in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf stellt das historische Burgenland als wichtigen Schauplatz nationalsozialistischer Verfolgung in den Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk gilt dabei jenen Opfer- und Häftlingsgruppen, die bislang nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erhalten haben. Dazu zählen neben der jüdischen Bevölkerung und den Rom*nja und Sinti*zze auch politische Häftlinge, Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangene sowie durch NS-Gesetze ausgegrenzte und marginalisierte Gruppen wie Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung, als „asozial“ stigmatisierte Personen und ungarische Jüd*innen.

 

Im Rahmen des zweitägigen Symposiums der Burgenländischen Forschungsgesellschaft hält DÖW-Leiter Andreas Kranebitter am 18. Juni um 14.00 Uhr den Vortrag „Unerhörte Stimmen. Die nationalsozialistische Konstruktion von ‚Berufsverbrechern‘ und ihr Weiterleben in der Nachkriegszeit“. Das komplette Tagungsprogramm findet sich hier.

 

Symposium „Ungehörte Stimmen“

am 17. & 18. Juni 2026
um 9.00–17.30 Uhr (17. Juni) bzw. 10.30–17.30 Uhr (18. Juni)

in der Synagoge Kobersdorf (Schlossgasse  25, 7332 Kobersdorf) 

 

Freier Eintritt, um Anmeldung bis 14. Juni wird gebeten. Zur Anmeldung.

 

 

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