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Veranstaltung in Erinnerung an Heidemarie Uhl

Gedenkveranstaltung, 14. März 2024

Mit der Veröffentlichung des Buches „Zwischen Versöhnung und Verstörung. Eine Kontroverse um Österreichs historische Identität fünfzig Jahre nach dem Anschluß“ im Jahr 1992 begründete Heidemarie Uhl die Gedächtnisforschung in Österreich.

In den folgenden Jahrzehnten wurde sie zur prägenden Wissenschaftlerin im Feld der Gedächtnis- und österreichischen Zeitgeschichte, die in zahlreichen Publikationen, Ausstellungen und Vorträgen nicht nur den schwierigen Umgang Österreichs mit seiner NS-Vergangenheit analysierte, sondern sie trieb als Wissenschaftsvermittlerin und kritische öffentliche Stimme den Transformationsprozess von der Opfer- zur Mittäterthese auch maßgeblich voran.

Heidemarie Uhl prägte darüber hinaus als engagierte aka­demische Lehrerin und Mentorin auch zahlreiche Nachwuchswissenschafter*innen.


Die Veranstaltung würdigt Heidemarie Uhl und ihr umfangreiches Schaffen in der Steiermark und an der Universität Graz, an der sie viele Jahre tätig war.

Mit Beiträgen von Helmut Konrad und Dieter A. Binder

Moderation: Gerald Lamprecht, Heimo Halbrainer

Eine Veranstaltung von CLIO, Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz, erinnern.at-Steiermark, Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz (Fachbereich Kultur- und Geschlechtergeschichte), Forschungsgesellschaft Moderne/ Postmoderne

 

Zeit:

14.03.2024, 18.00 Uhr

 

Ort:

Unicorn, Conference Desk, Schubertstraße 6a, A-8010 Graz

 

 

 

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