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Tränen statt Gewehre

Film / Diskussion, 13. Februar 2020

 

Diskussion mit den Historikern Winfried R. GARSCHA und Florian WENNINGER über die Bedeutung und Auswirkungen des 12. Februar 1934 und Vorführung des Films Tränen statt Gewehre über die Kämpferin Anni Haider.

 

Unumstritten ist, dass der 12. Februar 1934 ein wichtiges Ereignis in der österreichischen Geschichte ist. Umstritten aber ist, ob die bewaffneten Kämpfe im Februar 1934 ein "Aufstand" des sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbundes gegen die Ausschaltung demokratischer Institutionen durch die Regierung Dollfuß oder ein "Bürgerkrieg" waren. Ebenso umstritten ist die Frage, ob der von der Regierung Dollfuß 1933/1934 errichtete "Ständestaat" ein Bollwerk gegen die Bedrohung durch das nationalsozialistische Deutschland oder geradezu der Türöffner für die Machtübernahme der Nationalsozialisten war.

 

Die beiden Historiker Winfried Garscha und Florian Wenninger werden sich mit den Kontroversen in der Rezeption der Februarkämpfe auseinandersetzen. Im Anschluss daran kommt im Film Tränen statt Gewehre eine Frau persönlich zu Wort. Anni Haider, Textilarbeiterin und politische Aktivistin, berichtet, wie sie im Wiener Goethehof den Rückzug der vor der Übermacht der Soldaten und der faschistischen "Heimwehrler" fliehenden Männer deckte.

 

 

Zeit:

Donnerstag, 13. Februar 2020, 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

 

Ort:

Kulturraum Gleis 21, Bloch-Bauer-Promenade 22, Wien 1100

 

Tickets:

www.eventbrite.com/e/tranen-statt-gewehre-film-diskussion-tickets-88089717717

 

 

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