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"So ich noch lebe ..."

Meine Annäherung an den Großvater. Eine Geschichte von Mut und Denunziation

Lesung in Graz, 21. April 2020

 

Eine persönliche und bewegende Spurensuche: die Geschichte einer Denunziation im "Dritten Reich". Lange vor der Geburt seines Enkels Wolfgang wird Hugo Paterno umgebracht. Der Zollbeamte aus Vorarlberg und streng gläubige Katholik wird Opfer der im Nationalsozialismus so alltäglichen wie folgenschweren und erbarmungslosen Praxis der Denunziation: Einer Aussage eines Arbeitskollegen gemäß habe er sich abfällig über das NS-Regime geäußert, was ihm eine Strafversetzung nach Innsbruck einbringt. Eine weitere Denunziation trennt ihn nicht nur räumlich von seiner Familie, sondern kostet ihn das Leben: 1944 wird Hugo Paterno in München-Stadelheim hingerichtet. Zurück bleiben eine alleinerziehende Mutter, vier Halbwaisen und viele offene Fragen.

 

Lesung: Wolfgang PATERNO

 

Moderation: Agnes ALTZIEBLER, Heimo HALBRAINER

 

 

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Graz mit CLIO

 

Zeit:

Dienstag, 21. April 2020, 19.00 Uhr

 

Ort:

Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz

 

 

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