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Café As. Das Überleben des Simon Wiesenthal

Ausstellung bis 12. Jänner 2020

 

"Kampf um Recht und Gerechtigkeit" nannte Simon Wiesenthal (1908-2005) seine Lebensaufgabe, die Suche nach NS-Tätern und öffentliche Aufklärung über die NS-Verbrechen. Der ab den 1930er-Jahren in Lemberg (Lwiw, Galizien) lebende Architekt wurde im Juli 1941 - nach dem Überfall NS-Deutschlands auf die Sowjetunion - festgenommen und war bis Kriegsende in mehreren Konzentrationslagern, zuletzt im KZ Mauthausen in Haft. Dort lernte er den polnischen Gefangenen Edmund Staniszewski kennen. Das Kriegsende war bereits vorauszusehen. Staniszewski hoffte, ein Kaffeehaus in Posen eröffnen zu können, und bat Wiesenthal um Ideen. Noch im Lager fertigte Wiesenthal erste Skizzen an. Nach der Befreiung entwarf er Außen- und Innenansichten, Kleidung für das Personal bis hin zu Werbeplakaten Zur Errichtung des "Café As" kam es jedoch nie.

 

Die mehr als 80 detailreichen Entwürfe konnte das Jüdische Museum Wien mit Unterstützung der "US Friends of the Jewish Museum Vienna" erwerben.

 

 

Zeit:

29. Mai 2019 bis 12. Jänner 2020
Sonntag bis Freitag, 10.00 bis 18.00 Uhr. Samstags geschlossen

 

Ort:

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

 

 

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