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Brigitte Ungar-Klein: Schattenexistenz – Jüdische U-Boote in Wien 1938–1945

"Personen, die nicht ordnungsgemäß gemeldete Juden beherbergen, werden staatspolizeiliche Maßnahmen angedroht."

Buchpräsentation / Vortrag, 29. Oktober 2019

 

Moderation: Christine KANZLER

Zeitzeugin: Elisabeth WESSELY (angefragt) 

 

 

Schattenexistenz ist die erste große und systematische Darstellung der bewegenden Geschichte der jüdischen U-Boote und ihrer Helferinnen und Helfer im nationalsozialistischen Wien. Wie viele waren es? Wer half ihnen? Wie viele überlebten den Naziterror? Welche Auswirkungen hatte das jahrelange Verstecktsein auf die Psyche der Betroffenen, und wie ging man nach der Befreiung mit den Überlebenden um?

 

Brigitte UNGAR-KLEIN beantwortet diese Fragen in der ersten umfassenden Studie über Verfolgte des NS-Regimes, die in Wien untertauchen konnten. Sie führte dazu zahlreiche Gespräche mit Überlebenden und deren Helferinnen und Helfern und verarbeitete dazu zahlreiche schriftliche Quellen. In der Mehrzahl waren es Frauen, die halfen und zu "stillen Heldinnen" wurden. Der Abend wird diesen Frauen gewidmet sein.

 

 

Brigitte Ungar-Klein
Historikerin – Forschungen zu den Themenschwerpunkten Shoah, Geschichte von Jüdinnen und Juden Österreichs. War Direktorin des Jüdischen Instituts für Erwachsenenbildung in Wien.

 

Christine Kanzler
Studium der Theaterwissenschaften an der Universität Wien, Erwachsenenbildnerin. Forschungsschwerpunkte: Biografieforschung, Exilforschung.

 

Elisabeth Wessely
geb. 1937, wurde von ihrer Pflegemutter Josefine Praysnar über die Zeit des NS-Terrors gerettet.

 

 

Veranstalter: frauenAG der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge) und biografiA - Dokumentationsstelle Frauenforschung (IWK)

 

Zeit:

Dienstag, 29. Oktober 2019, 18.30 Uhr

 

Ort:

Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17, 1090 Wien

 

 

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