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Archive und Museen des Exils

Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung in Frankfurt am Main, 14. bis 15. September 2018

 

Mit anschließendem Doktorandinnen- und Doktorandenworkshop am 16. September 2018

 

 

Exil, Flucht und Migration sind meist grenzüberschreitende Ortsveränderungen, die unweigerlich mehr als einen Staat betreffen. Migrationsbewegungen beziehen sich dabei nicht nur auf die Menschen, die gehen, sondern auch auf die materialen Zeugnisse, die sie mit sich führen, die auf den Wegen des Exils entstehen, angeeignet, verloren oder zurückgelassen werden. Die Zerstreuung der Überlieferung der EmigrantInnen und die Rekonstruktion von Exilwegen und -leben stellt die Forschung vor große Herausforderungen. Fragen und Methoden der Provenienzforschung, die in den vergangenen Jahren zu einem prominenten Forschungsfeld mit z.T. neu eingerichteten Professuren geworden ist, werden gerade auch in Bezug auf Institutionen verhandelt, die ausdrücklich auf die Sammlung von Zeugnissen des Exils ausgerichtet sind. Archive und Museen haben als sammelnde, bewahrende und ausstellende Institutionen und Erinnerungsorte eine besondere Bedeutung und Verantwortung im Kontext der Exil- und Migrationsgeschichte.

 

 

Zeit:

14. bis 15. September 2018

 

Ort:

Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, Frankfurt am Main

 

Anmeldung erforderlich:

bis 26. August 2018 | Anmeldeformular: www.dnb.de/deaevents

 

 

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