Florian Freund

Geschichte der Verfolgung der österreichischen
Roma und Sinti 1938 - 1945

Wie bereits Erika Thurner festgestellt hat, bewirkte der "Anschluß" eine zunehmende Radikalisierung der Politik gegen Roma und Sinti im gesamten "Großdeutschen Reich". (1) Bei der Radikalisierung der antijüdischen Politik waren die spontanen pogromartigen Ausschreitungen mit Mord und Totschlag nach dem "Anschluß" ein wesentlicher Anstoß zur Beschleunigung staatlicher Maßnahmen gegen Juden (2). Solche Vorgänge hat es gegen Roma und Sinti nicht gegeben. Im Falle der sogenannten "Zigeunerpolitik" scheinen die Initiativen zur Radikalisierung von den lokalen Behörden Ostösterreichs ausgegangen zu sein. Hauptverantwortlicher für den Radikalisierungsschub nach dem "Anschluß" Österreichs war der zeitweilige Gauleiter des Burgenlandes, Tobias Portschy, später stellvertretender Gauleiter der Steiermark. (3) Er und Bernhard Wilhelm Neureiter, später "Beauftragter für Zigeunerfragen" im Rassenpolitischen Amt der Gauleitung Niederdonau, trieben auf eigene Initiative die Maßnahmen gegen Roma und Sinti voran. Sofort nach dem "Anschluß" wurden im Rahmen der Aktion "Arbeitscheu Reich" zahlreiche Roma und Sinti verhaftet; das Wahlrecht wurde beseitigt, der Schulbesuch verboten und bereits im Juli 1938 im Burgenland Zwangsarbeit für Roma und Sinti eingeführt. (4)

Die Phasen des ersten Teiles des Vernichtungsprozesses - Definition, Registrierung, Konzentration - liefen in Österreich praktisch gleichzeitig ab. Ähnlich den Vorgängen bei der Verfolgung von Juden spielten auch in jenen Regionen, die bis dahin kein sogenanntes "Zigeunerproblem" gekannt hatten und wo lokale Behörden nun zu Motoren der Maßnahmen gegen Roma und Sinti wurden, von den Nationalsozialisten selbstgeschaffene "Sachzwänge" eine wichtige Rolle: Da den Roma und Sinti traditionelle Verdienstmöglichkeiten genommen wurden, waren sie auf die Fürsorge angewiesen, wodurch die Gemeinden finanziell beeinträchtigt wurden. (5) Zu einer solchen kommunalen Versorgung bestand schon aufgrund der traditionellen Vorurteile keine Bereitschaft, und der Druck von Sicherheitsbehörden, Bürgermeistern und Kreisleitern auf die vorgesetzten Dienststellen durch Berichte, Eingaben und Interventionen nahm zu. Sozialpolitik mit den Mitteln der Repression bedeuteten im Ergebnis brutale Verhaftungsaktionen: Alleine im Burgenland wurden aufgrund einer Anordnung des Reichskriminalpolizeiamtes im Juni 1938 mindestens 232 Roma und Sinti in KZs gesperrt; im Juni 1939 ordnete das Reichskriminalpolizeiamt die Verhaftung von 3000 burgenländischen Roma und Sinti an; bis heute ist unbekannt, wie viele österreichische Roma und Sinti über diese Verhaftungsaktionen hinaus individuell in Konzentrationslager eingewiesen wurden.

Mit dem Überfall auf Polen bot sich den Nationalsozialisten die Chance, ihre sogenannten "volkstumspolitischen" Ziele radikal zu verwirklichen. Die Überlegungen, alle Juden und wie es wörtlich heißt "die restlichen 30.000 Zigeuner auch nach Polen" (6) zu deportieren, beinhalteten noch nicht die Frage, was dort mit diesen Menschen passieren sollte. Man wollte sie nur möglichst rasch los werden. Voraussetzung war über die Erfassung hinaus, die Konzentration der Roma und Sinti in Lagern. (7) Die Kriminalpolizeileitstellen richteten daher Sammellager ein, in denen die festgenommenen Roma und Sinti "bis zu ihrem endgültigen Abtransport" bleiben sollten. (8) Die Erwartung der lokalen Behörden in Österreich, daß der "endgültige Abtransport" in kürzester Zeit erfolgen würde, wurde enttäuscht, gleichzeitig erhöhte sich der Druck von "unten", da Gemeinden, in denen bis dahin nie Roma und Sinti gewohnt hatten, diese nun nach dem sogenannten "Festsetzungserlaß" beherbergen mußten. Das Scheitern mehrerer Vorstöße für eine Deportation der österreichischen Roma und Sinti "in den Osten" war dafür ausschlaggebend, daß "Zigeunerlager", die bis dahin nur als Sammellager für die Deportationen geplant gewesen waren, nun für längere Dauer eingerichtet wurden. (9) Die erste große Deportation österreichischer Roma und Sinti stand im Oktober 1941 fest. Das Ziel war das von den Deutschen in "Litzmannstadt" umbenannte Lodz in Polen.

Der Entscheidungsprozeß, der zur Deportation von Juden aus dem Reichsgebiet führte, ist eng verknüpft mit jenem, der die Deportation von Roma und Sinti in das Ghetto in Lodz vorbereitete. (10) Die Deportationen von Juden und (mit Ausnahme der Deportation vom Mai 1940) auch von deutschen Roma und Sinti in das Generalgouvernement waren Anfang 1940 eingestellt worden. Ende 1940 entschied Hitler, daß die Deportationen trotz der Widerstände des Generalgouverneurs Frank wieder aufgenommen werden sollten. (11) 60.000 Juden sollten wegen der herrschenden Wohnungsnot u.a. aus Wien abgeschoben werden. Tatsächlich wurden im Frühjahr 1941 fünf Transporte mit Juden aus Wien in den Distrikt Lublin gebracht. (12) Danach wurden die Transporte abermals wegen Transportproblemen gestoppt. Der Angriff auf Jugoslawien stand unmittelbar bevor, und die Vorbereitungen auf den Überfall auf die Sowjetunion waren gerade in vollem Gange. (13)

Mit den ersten großen Erfolgen der Deutschen Wehrmacht im Krieg gegen die Sowjetunion im Sommer 1941 kamen sofort wieder die Forderungen nach Deportationen auf, da nun erweiterte Möglichkeiten gesehen wurden. Der Aufschub der "endgültigen Regelung der Zigeunerfrage" war immer unter dem Prätext "bis nach dem Krieg" erfolgt. Nun, im Spätsommer 1941, glaubte man sich fast soweit, und es wurden die Planungen in ein konkretes Stadium übergeführt. Gegen die Anordnung Himmlers, 20.000 westeuropäische Juden und 5000 österreichische Roma und Sinti in das Ghetto in Lodz zu deportieren (14), wehrte sich der Oberbürgermeister von Litzmannstadt, Ventzki in einem Schreiben an den Regierungspräsidenten von Litzmannstadt, da er in den "Zigeunern" die "größte Gefahr" sah, denn "die Zigeuner" wären "Brandstifter schlimmster Sorte".

Die Entscheidung zur Deportation der österreichischen Roma und Sinti nach Lodz fiel dennoch spätestens am 1. Oktober 1941, als mit einem eigenen Erlaß die Deportation der Roma und Sinti angeordnet wurde. Anfang November 1941 verließen fünf "Zigeunertransporte" von je ca. 1000 Personen Österreich in Richtung Lodz. Zwei dieser Transporte wurden im sogenannten "Zigeunerlager" in Lackenbach zusammengestellt, wo in den Wochen zuvor die Roma und Sinti aus der Umgebung und von verschiedenen Arbeitslagern zusammengezogen worden waren. Die anderen drei Transporte gingen sehr wahrscheinlich zwischen dem 5. und 8. November 1941 von Fürstenfeld und Pinkafeld ab. (15)

In Lodz wurden trotz des Bekanntwerdens der Ankunftszeit der "Zigeunertransporte" keine Vorbereitungen für eine adäquate Unterbringung und Ernährung getroffen. Es wurde lediglich beschlossen, sie streng von den Juden im Getto zu isolieren. (16) Tatsächlich fanden die Roma und Sinti katastrophale Lebensbedingungen vor. Auf engstem Raum zusammengepfercht, ohne die Möglichkeit für Hygiene und bei völlig unzureichender Ernährung erkrankten viele Roma und Sinti rasch. Zusätzlich brach Fleckfieber aus, das sie aus Lackenbach mitgebracht hatten. (17) Innerhalb von fast zwei Monaten starben 613 von 5000 Roma und Sinti, das sind mehr als zwölf Prozent, an der hochansteckenden Seuche. (18) Anhand der vorhandenen Dokumente läßt sich argumentieren, daß die Entscheidung zum Mord an den Sinti und Roma nach dem 9. und vor dem 18. Dezember gefallen sein muß. Da keine Bereitschaft bestand, den Roma und Sinti bessere Lebensbedingungen zuzugestehen, sahen die Deutschen Behörden in Lodz in der Ermordung der Menschen die einzige Möglichkeit, die Gefahr einer Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Nach heutigem Wissen hat niemand dieser 5007 österreichischen Roma und Sinti - 1188 Frauen, 1130 Männer und 2689 Kinder - überlebt.

Für die in Österreich verbliebenen Roma und Sinti verschlechterten sich die Lebensbedingungen laufend. Die Mehrheit mußte in bewachten Lagern in Salzburg (Lager Leopoldskron), Oberösterreich (Lager Weyer), Burgenland (vor allem Lager Lackenbach) und der Steiermark leben und innerhalb und außerhalb der Lager unter schlechtesten Bedingungen Zwangsarbeit leisten. (19)

Ohne daß die noch lebenden die österreichischen Roma und Sinti es ahnen konnten, wurde in Berlin über ihr Schicksal verhandelt. Es ging um die Frage, was mit den angeblich "reinrassigen Zigeunern" geschehen sollte. Durchaus ungünstig wirkte es sich aus, daß die "Rassenhygienische Forschungsstelle" Robert Ritters in Form des SS-Amtes "Ahnenerbe" Konkurrenz bekommen hatte, das nun ebenfalls Einfluß auf die Politik gegenüber den Roma und Sinti innerhalb des Deutschen Reiches ausübte. (20) Bis Herbst 1942 hatte es keine explizite und generelle Linie der "Zigeunerpolitik" gegeben, obwohl bereits 5000 nach Lodz deportierte österreichische Roma und Sinti ermordet und zehntausende Roma und Sinti in den besetzten Gebieten von den "Einsatzgruppen" umgebracht worden waren. Das aus einem einzigen Grund - weil sie als "Zigeuner" betrachtet wurden. (21)

Die als "rasserein" "begutachteten" Roma und Sinti innerhalb des Deutschen Reiches sollten, so beabsichtigten das Himmler und das SS-Amt "Ahnenerbe", aufgrund ihrer angeblich "arischen" Abstammung besser behandelt werden und etwas Bewegungsfreiheit zurückbekommen. (22) Die mit dem Erlaß des Reichskriminalpolizeiamtes vom 13. Oktober 1942 festgeschriebene Unterscheidung zwischen "reinrassigen", "im zigeunerischen Sinne guten Mischlingen" und den "restlichen Zigeunermischlingen" beendete zum Teil den Prozeß der Definition der Opfergruppe, da es starke Widerstände der Kriminalpolizei dagegen gab, die angeblich "reinrassigen" Roma und Sinti anders zu behandeln, als die "Zigeunermischlinge". Gleichzeitig trieb das Ende des Definitionsprozesses die Entscheidung voran, was mit den deutschen und österreichischen Roma und Sinti geschehen sollte, die als angeblich "minderwertige Zigeunermischlinge" klassifiziert wurden, geschehen sollte. Am 16. Dezember 1942 befahl Himmler auf Vorschlag des Reichskriminalpolizeiamtes, "Zigeunermischlinge, Rom-Zigeuner und nicht deutschblütige Angehörige zigeunerischer Sippen balkanischer Herkunft nach bestimmten Richtlinien auszuwählen und in einer Aktion von wenigen Wochen in ein Konzentrationslager einzuweisen". (23) In einem Schnellbrief vom 29. Jänner 1943 legte das Reichssicherheitshauptamt im Detail fest, wer in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert werden sollte. (24) Die Deportation der österreischischen Roma und Sinti wurden in zwei - bis heute nicht aufgefundenen - Erlässen vom 26. und 28. Jänner 1943 befohlen. (25) In der Praxis dürften die Roma und Sinti ohne große Unterschiede in die Deportationen eingereiht worden sein. Konkrete Informationen über die Deportation österreichischen Roma und Sinti nach Auschwitz sind jedoch äußerst spärlich. Fest steht, daß ca. 2900 nach Auschwitz deportiert wurden, von denen nur wenige überlebten. (26) Im Kalendarium von Auschwitz sind 1035 Roma und Sinti aus Österreich erwähnt, die über Bialystok nach Auschwitz-Birkenau transportiert und die am 25. Mai 1943 im Gas erstickt wurden. (27) Alle anderen, soweit sie nicht als arbeitsfähig in andere Konzentrationslager überstellt worden waren, wurden am 2. August 1944 in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau ermordet. (28)

Für die im Burgenland zurückgebliebenen Roma und Sinti änderte sich bis zur Befreiung wenig an ihren äußerst schlechten Lebensbedingungen.


Anmerkungen

1) Vgl. Erika Thurner, Zigeuner im Burgenland - Das Lager Lackenbach. In: Bericht über den 17. östereichischen Historikertag in Eisenstadt veranstaltet vom Verband Österreichischer Geschichtsvereine in der Zeit vom 31. August bis 5. September 1987. S. 114 f.

2) Hans Safrian / Hans Witek, Und keiner war dabei. Dokumente des alltäglichen Antisemitismus in Wien 1938, Wien 1988.

3) Tobias Portschy, geboren am 5. September 1905, wuchs in Unterschützen im Bezirk Oberwart auf. Er studierte ab 1925 Rechts- und Staatswissenschaft in Wien und 1928 Göttingen. Danach Rechtsanwaltsanwärter in Oberwart, HJ-Führer, SA-Führer, Ortsgruppenleiter von Unterschützen, Bezirksleiter von Oberwart, Kreisleiter von Hartberg, zweimalige Anhaltung im Anhaltelager Wöllersdorf, nach April 1935 illegaler Gauleiter des Burgenlandes, nach Auflösung des Burgenlandes stellvertretender Gauleiter der Steiermark. SS-Oberführer, Blutordensträger, Träger des goldenen Parteiabzeichens. Strafverfahren wegen Hochverrat begangen für seine Tätigkeit für die illegale NSDAP, 1949 verurteilt zu 15 Jahren Kerker, begnadigt am 3.9.1957; Daten nach: Kopie des Strafverfahrens gegen Tobias Portschy, LG Graz, Vg 1 Vr 83/48, DÖW 13.020; Bericht der Bundespolizeidirektion Wien an das Bundeskanzleramt, Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit vom 8. April 1936, Kopie DÖW 6014.

4) Tobias Portschy, Denkschrift. Die Zigeunerfrage, Eisenstadt 1938, S. 8.

5) Vgl. Erika Thurner, Die Verfolgung der Zigeuner. In: Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934 - 1945. Eine Dokumentation, hg. vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 476.

6) Zitiert nach: Michael Zimmermann, Verfolgt, vertrieben, vernichtet. Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegen Sinti und Roma, Essen 1989 S. 43; vgl. Rüdiger Vossen, Zigeuner. Roma, Sinti, Gitanos, Gypsies zwischen Verfolgung und Romantisierung; Katalog zur Ausstellung "Zigeuner zwischen Romantisierung und Verfolgung - Roma, Sinti, Manusch, Cal‚ in Europa" des Hamburgischen Museums für Völkerkunde, Frankfurt / Berlin / Wien 1983, S. 77.

7) Zitiert nach: Joachim S. Hohmann, Robert Ritter und die Erben der Kriminalbiologie. "Zigeunerforschung" im Nationalsozialismus und in Westdeutschland im Zeichen des Rassismus. Studien zur Tsiganologie und Folkloristik 4, Frankfurt a. Main 1991, S. 93; vgl. Hans-Joachim Döring, Die Motive der Zigeuner-Deportation vom Mai 1940. In: VjHfZG 7. Jg (1959), 4. Heft S. 86 ff; Zimmermann, Verfolgt, S. 43.

8) Ebenda.

9) Vgl. Erika Thurner, Nationalsozialismus und Zigeuner in Österreich, Wien/Salzburg 1983, S. 60 ff.

10) Vgl. die Kontroverse zwischen Sybill Milton und Yehuda Bauer in: Sybille Milton, Gypsies and the Holocaust. In: The History Teacher, Vol. 24, No. 4, August 1941, S.375 - 387; Correspondence: Gipsies and the Holocaust, in: The History Teacher, Vol. 25, No. 4, August 1992, S. 513 - 521; Sybille Milton, Nazi Politics Toward Roma and Sinti. 1933 - 1945. In: Journal of the Gypsy Lore Society, Vol. 2, No. 1 (1992).

11) Vgl. Safrian, Eichmannmänner, S. 96 f.

12) Florian Freund/Hans Safrian, Vertreibung und Ermordung. Zum Schicksal der österreichischen Juden 1938 - 1945. Das Projekt "Namentliche Erfassung der österreichischen Holocaustopfer", hg. vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1993, S. 17 ff.

13) Vgl. Safrian, Eichmannmänner, S. 97.

14) Schreiben Himmler an Greiser vom 18.9.1941, BAK NS 19/2655 fol. 3.; vgl. Florian Freund/Bertrand Perz/Karl Stuhlpfarrer, Das Getto in Litzmannstadt (Lodz). In: "Unser einziger Weg ist Arbeit". Das Getto in Lodz 1940 - 1945; eine Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, Wien 1990, S. 17 - 31. Schreiben des Oberbürgermeisters von Litzmannstadt an den Herrn Regierungspräsidenten vom 24.9.1941 betr. Einweisung von 20000 Juden und 5000 Zigeunern in das Ghetto Litzmannstadt, BAK NS 19/2655, fol 4 ff.; Vgl. Safrian, Eichmannmänner, S. 117.

15) So die Angaben im Befehl des Kommandos der Schutzpolizei, betr. Gestellung von Transportkommandos, 24.10.1941, YVA DN/27-3.

16) Antoni Galinski, Hitlerowski ob˘z dls cygan˘w w Lodzi. In: Biuletyn Okregowej Komisji Badania Zbrodni Hitlerowskick w Lodzi, Lodz 1989, S. 47 - 56.

17) Galinski, Hitlerowski, S. 47 ff.

18) Getto-Chronik, 1.-5.1.1942, AP PSZ 1081, Übersetzung zitiert nach: "Unser einziger Weg ist Arbeit". Das Getto in Lodz 1940 - 1945, eine Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, Wien 1990, S. 187.

19) Vgl. Thurner, Zigeuner im NS, S. 41 ff., 126 ff.; Michael Zimmermann, Rassenutopie und Genozid. Die nationalsozialistische "Lösung der Zigeunerfrage". Hamburg 1996, S. 202 f.

20) Vgl. Zimmermann, Rassenutopie, S. 297 f.

21) Ebenda, S. 233 ff.

22) In diesem Zusammenhang wurde Johann Knobloch, Assistent an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien vom "Ahnenerbe" beauftragt, die Sprache der Roma und Sinti in Lackenbach zu erforschen und von den Lehnwörtern aus anderen Sprachen zu säubern.

23) Zitiert nach: Zimmermann, Rassenutopie, S. 301.

24) Ebenda, S. 304.

25) Ebenda.

26) So übereinstimmend in der Literatur. Vgl. Zimmermann, Rassenutopie, S. 329.

27) Danuta Czech, Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939 - 1945, Frankfurt am Main 1989, S. 648; Vgl. Zimmermann, Rassenutopie, S. 337.

28) Zimmermann, Rassenutopie, S. 343; Siehe auch: Hermann Langbein, Menschen in Auschwitz. Wien 1972, S. 44 ff, 271 ff.


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