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Erinnerungszeichen für Sr. Maria Restituta (Aus: Gedenken und Mahnen in Wien 1934-1945. Gedenkstätten zu Widerstand und Verfolgung, Exil, Befreiung. Eine Dokumentation, hrsg. v. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1998, S. 135 f., 269, 402) 1050. Margaretenstraße 105 (städtische
Wohnhausanlage) Text: Benennung der Wohnhausanlage nach Beschluß des Gemeinderatsausschusses für Kultur vom 8. Oktober 1992. Biographische Angaben siehe 1050, Nikolsdorfergasse 26-36.
1050. Nikolsdorfergasse 26-36 (Hartmannspital) Zum jährlichen Gedenken an die enthauptete Sr. M. Restituta Kafka segnete am 24. März 1996 der Erzbischof von Lemberg Marian Jaworski die neue Spitalskapelle. Die Begrüßung durch Generaloberin Sr. M. Elfriede Obermüller SFCC (Franziskanerinnen von der christlichen Liebe), die Ausführungen von Sr. M. Edith Beinhauer und der Künstlerin Eva Meloun sowie die Predigt des Erzbischofs standen im Zeichen der Erinnerung an Sr. M. Restituta. Sr. Restituta (Helene Kafka, geb. 1. Mai 1894) war Operationsschwester im Krankenhaus Mödling. Sie widersetzte sich NS-Anordnungen und ließ Abschriften eines gegen das Regime gerichteten pazifistischen österreich-patriotischen Spott- und Mahngedichts machen. Wegen ,,landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat" wurde Sr. Restituta am 30. März 1943 im Landesgericht Wien hingerichtet. Literatur/Quellen: 1110. Simmeringer Hauptstraße 234/Zentralfriedhof Tor
2 Kenotaph von Schwester Restituta (Helene Kafka), hingerichtet 1943; biographische Angaben siehe 1050, Nikolsdorfergasse 26-36. Die Leiche wurde in einem Schachtgrab der Gruppe 40 verscharrt. 1200. Brigittaplatz (Pfarrkirche St. Text: « zurück |