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KZ Ebensee Unmittelbar neben dem kleinen Ort Ebensee im oberösterreichischen Salzkammergut wurde von der SS am 18. November 1943 ein Konzentrationslager eingerichtet, das die Tarnbezeichnung "SS-Arbeitslager Zement" erhielt (The Establishing of the Concentration Camp in Ebensee). Ca. 27.000 Häftlinge wurden insgesamt in dieses Lager transportiert, über 8.200 starben bis zur Befreiung am 6. Mai 1945 (Widerstand und Befreiung). Das KZ Ebensee war nur eines von über 40 Außenlagern des KZ Mauthausen, in denen Häftlinge für die deutsche Kriegswirtschaft arbeiten mussten. Die Häftlinge hatten in kürzester Zeit riesige unterirdische Stollen in den Berg zu treiben, in denen das Raketenforschungszentrum Peenemünde, geschützt vor Luftangriffen, untergebracht werden sollte (Projekt "Zement"). In der Erinnerung der überlebenden Häftlinge gilt das Lager Ebensee als eines der schlimmsten, weil es in den letzten Wochen der NS-Herrschaft durch eintreffende "Evakuierungstransporte" aus anderen Konzentrationslagern völlig überfüllt zum Hungerlager wurde. Schon zuvor war die Möglichkeit, einem "guten" Arbeitskommando (das das physische Überleben erleichtern sollte) zugeteilt zu werden, relativ gering, da die Arbeit in den Stollen der einzige Zweck des Lagers war (Living and Working Conditions). Das DÖW hat 1990 eine Broschüre über Ebensee herausgebracht (Florian Freund, Konzentrationslager Ebensee. Ein Außenlager des KZ Mauthausen); eine überarbeitete Neufauflage in englischer Sprache ist 1998 erschienen (Florian Freund, Concentration Camp Ebensee. Subcamp of Mauthausen). Eine weitere Publikation von Florian Freund - Die Toten von Ebensee -, die die Namen und Daten von über 8.200 umgekommenen Ebenseer Häftlingen enthält, erschien 2010. |
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