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... möglichst keine Kosten Zur Rückstellungsproblematik in Österreich Die immense Vermögensumwälzung, die mit der Judenverfolgung unter dem NS-Regime in Gang kam - von der "Arisierung" jüdischer Betriebe und Geschäfte, dem Raub von Häusern und Grundstücken, Möbel, Schmuck, Kunstgegenständen, alltäglichen Gebrauchsgegenständen etc. bis zur Vertreibung jüdischer Mieter aus ihren Wohnungen - kann bis jetzt nur annähernd geschätzt werden. Nach Kriegsende verstand sich das offizielle Österreich als Opfer Hitlerdeutschlands, auf Druck des Auslands notwendige Entschädigungen sollten möglichst keine Kosten verursachen. Kurze Fristen, die Zuständigkeit unterschiedlicher (auch mehrerer) Behörden und Institutionen machten es für die überlebenden Opfer schwer, die Übersicht zu behalten und Anträge rechtzeitig einzubringen. Teure Prozessführungen führten oft dazu, dass sich die Betroffenen im Vergleichsweg mit einer für sie nachteiligen Ablöse ihres Eigentums zufrieden gaben. Brigitte Bailer-Galanda, DÖW-Mitarbeiterin und Mitglied der Historikerkommission der Republik Österreich, analysiert die Rückstellungsproblematik in Österreich. |
Thema
Siehe auch: Österreich und die Opfer des Nationalsozialismus |
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