Kirche und Widerstand

Ein breites Verhaltensspektrum - von Anpassung bis zum Widerstand - kennzeichnete die Beziehungen der römisch-katholischen Kirche zum NS-Regime. Erst vor wenigen Monaten, im März 2000, hat Papst Johannes Paul II. zunächst im Rahmen eines umfassenden Schuldbekenntnisses ("Mea Culpa") im Petersdom, dann im Zuge eines Besuches in Israel die Reue der Kirche für Verfolgungen und antisemitische Akte, die von Christen gegen Juden verübt wurden, bekundet. Kritiker warfen ihm allerdings vor, das Schweigen der Kirche zum Holocaust während des Zweiten Weltkriegs nicht erwähnt zu haben.

DÖW-Mitarbeiter Heinz Arnberger stellt Überlegungen über das Verhältnis Staat - Kirche im Nationalsozialismus an.

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