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Franz Jägerstätter: "... entscheiden, ob Nationalsozialist - oder Katholik!"
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Mitteilungen 183
Oktober 2007 |
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Weil der oberösterreichische Bauer und Mesner Franz Jägerstätter 1943 aus religiösen Gründen den Kriegsdienst verweigerte, wurde er wegen "Zersetzung der Wehrkraft" zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 hingerichtet. Am 26. Oktober 2007 wird er im Linzer Mariendom seliggesprochen. Dazwischen liegen Jahrzehnte des Stillschweigens nach Kriegsende, die erst Anfang der 1970er Jahre durch eine breite öffentliche Diskussion über Leben und Motive Jägerstätters abgelöst wurden, wobei die Rezeption Jägerstätters lange Zeit von Unverständnis bis zur offenen Ablehnung geprägt war. Dass die Seligsprechung Jägerstätters jetzt möglich ist, spiegelt nicht nur den Entwicklungsprozess der katholischen Kirche - etwa in der Fragestellung des "gerechten Krieges" - wider. Darin drückt sich auch die veränderte gesellschaftliche Wahrnehmung von "Delikten" wie Kriegsdienstverweigerung und Desertion im NS-Staat aus, die in zunehmenden Maße nicht mehr als "Vaterlandsverrat" und "Feigheit" denunziert, sondern als Widerstandshandlungen anerkannt werden. Zur Biographie Jägerstätters "Er [Franz Jägerstätter] sei erst im Laufe des letzten Jahres zu der Überzeugung gelangt, dass er als gläubiger Katholik keinen Wehrdienst leisten dürfe; er könne nicht gleichzeitig Nationalsozialist und Katholik sein; das sei unmöglich. Wenn er den früheren Einberufungsbefehlen Folge geleistet habe, so habe er es getan, weil er es damals für Sünde angesehen habe, den Befehlen des Staates nicht zu gehorchen; jetzt habe Gott ihm den Gedanken gegeben, dass es keine Sünde sei, den Dienst mit der Waffe zu verweigern; es gebe Dinge, wo man Gott mehr gehorchen müsse als den Menschen; auf Grund des Gebotes ‚Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst‘ dürfe er nicht mit der Waffe kämpfen. Er sei jedoch bereit, als Sanitätssoldat Dienst zu leisten." So beschreibt das Feldurteil vom 6. Juli 1943 die Argumentation Jägerstätters in der Hauptverhandlung vor dem 2. Senat des Reichskriegsgerichts.
Oftmals später als "Querulant", "Spinner" oder "religiöser Fanatiker" eingestuft, beweisen Jägerstätters Überlegungen zum Krieg eine bemerkenswert nüchterne und NS-Proganda-resistente Haltung: "Es ist eben sehr traurig, wenn man immer wieder von Katholiken hören kann, dass dieser Krieg, den Deutschland jetzt führt, vielleicht doch nicht so ungerecht ist, weil doch damit der Bolschewismus ausgerottet wird. Es ist wahr, dass gerade jetzt die meisten unsrer Soldaten im ärgsten Bolschewistenlande stecken, und alle, die in diesem Lande sich befinden und sich zur Wehr setzen, einfach unschädlich oder wehrlos machen wollen. Und nun eine kurze Frage: Was bekämpft man in diesem Lande, den Bolschewismus - oder das russische Volk? [...] Wenn man ein wenig in der Geschichte Rückschau hält, so muß man immer wieder fast dasselbe feststellen: Hat ein Herrscher ein andres Land mit Krieg überfallen, so sind sie gewöhnlich nicht in das Land eingebrochen, um sie zu bessern oder ihnen vielleicht gar etwas zu schenken, sondern sich für gewöhnlich etwas zu holen. Kämpft man gegen das russische Volk, so wird man sich auch aus diesem Lande so manches holen, was man bei uns gut gebrauchen kann, denn kämpfte man bloß gegen den Bolschewismus, so dürften doch diese andren Sachen wie Erze, Ölquellen oder ein guter Getreideboden doch gar nicht so stark in Frage kommen?" (Zit. nach: Erna Putz, Gefängnisbriefe und Aufzeichnungen. Franz Jägerstätter verweigert 1943 den Wehrdienst, Linz-Passau 1987, S. 137 f.) Ebenso deutlich kommen Jägerstätters Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und seine Überzeugung, dass einer Ablehnung des Kriegs Konsequenzen folgen müssen, zum Ausdruck: "Andre Völker haben doch wenigstens ein Recht, Gott um Frieden zu bitten und dass er uns Deutschen die Waffen aus der Hand schlage. Ist es für uns nicht direkt ein Hohn, wenn wir Gott um Frieden bitten, wenn wir ihn doch gar nicht wollen, denn sonst müßten wir doch endlich die Waffen niederlegen, außer es ist die Schuld noch zu klein, die wir schon auf uns geladen? Wir dürfen höchstens Gott noch bitten, dass er uns zur Vernunft kommen lasse, um endlich zu erkennen, dass andre Menschen und Völker auch noch ein Lebensrecht auf dieser Welt besitzen. Ansonsten muß schon Gott durch seine Macht uns einen Strich durch die Rechnung machen, denn wir Katholiken Deutschlands würden sonst noch alle Völker der Erde zwingen, sich unter das nationalsozialistische Joch zu beugen. An der Diebsbeute wollen wir uns zwar fast alle ergötzen, die Verantwortung über das ganze Geschehen wollen wir nur einem in die Schuhe schieben." (Zit. nach: Putz, Gefängnisbriefe, S. 140)
"Das Verbrechen der Zersetzung der Wehrkraft ist mit dem Tode bedroht. Nur in minder schweren Fällen kann auf Zuchthaus oder Gefängnis erkannt werden. Ein solcher minder schwerer Fall ist nicht gegeben. Der Angeklagte war bereits sechs Monate Soldat, hat den Fahneneid auf den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht geleistet und ist während seiner Dienstzeit über die Pflichten des deutschen Soldaten hinreichend belehrt worden. Gleichwohl lehnt er es hartnäckig trotz Hinweises auf die Folgen seines Verhaltens aus persönlichen Gründen ab, in Deutschlands schwerem Daseinskampf seine vaterländische Pflicht als Soldat zu erfüllen. Danach ist auf die Todesstrafe zu erkennen." (Feldurteil des Reichskriegsgerichts, 2. Senat, 6. 7. 1943) Jägerstätter wurde am 9. August 1943 im Zuchthaus Brandenburg/Havel hingerichtet. Wie kein anderer Kriegsdienstverweigerer ist Franz Jägerstätter zum Inbegriff des katholischen Widerstandes in Österreich und zur internationalen Symbolfigur des Pazifismus geworden. 1964 brachte der amerikanische Historiker und Soziologe Gordon Zahn das Buch In Solitary Witness: The Life and Death of Franz Jägerstätter über den Innviertler Bauern heraus (deutsch 1967 unter dem Titel Er folgte seinem Gewissen. Das einsame Zeugnis des Franz Jägerstätter erschienen) und inspirierte damit die christliche Friedensbewegung Pax Christi in den USA. Aber erst der am Nationalfeiertag 1971 ausgestrahlte Fernsehfilm von Axel Corti Der Fall Jägerstätter löste in Österreich eine Welle von Diskussionen aus. Schließlich hat sich insbesondere die oberösterreichische Historikerin und Theologin Erna Putz um die Erforschung der Persönlichkeit Franz Jägerstätters verdient gemacht. Sie veröffentlichte u. a. 1985 die Publikation Franz Jägerstätter. "... besser die Hände als der Wille gefesselt ..." und 1987 Gefängnisbriefe und Aufzeichnungen. Franz Jägerstätter verweigert 1943 den Wehrdienst. Seit 1983 veranstaltet Erna Putz alljährlich am Todestag Jägerstätters in Ostermiething und Sankt Radegund Gedenkfeiern. Im Herbst 2007 erscheint ihre neueste Publikation Franz Jägerstätter. Aufzeichnungen 1941-1943. Der gesamte Briefwechsel mit Franziska. Kirche und Jägerstätter 1946 wurde ein Artikel, der über Franz Jägerstätter in der Linzer Kirchenzeitung erscheinen sollte, auf Weisung Bischof Fließers abgelehnt. In einem Brief an den Autor, den Kronstorfer Pfarrer Leopold Arthofer, schrieb Fließer am 27. 2. 1946:"Jägerstätter ist ein Fall, der einer gründlichen Einbegleitung aus der katholischen Moral bedarf, wenn er nicht Verwirrung und unruhige Gewissen, sondern Erbauung schaffen soll. [...] Ich halte jene idealen katholischen Jungen und Theologen und Priester und Väter für die größeren Helden, die in heroischer Pflichterfüllung und in der tiefgläubigen Auffassung, den Willen Gottes auf ihrem Platz zu erfüllen, wie einst die christlichen Soldaten im Heere des heidnischen Imperators, gekämpft haben und gefallen sind. Oder sind die Bibelforscher und Adventisten, die ‚konsequent‘ lieber im KZ starben als zur Waffe griffen, die größeren Helden? Alle Achtung vor einem schuldlos irrigen Gewissen; es wird vor Gott seine Würdigung finden. Für die Pädagogik an den Menschen sind die Beispiele der Helden, die aus eindeutig richtigem Gewissen konsequent gehandelt haben, die besseren Vorbilder." (Zit. nach Erna Putz, Franz Jägerstätter stellt die Frage nach dem Krieg. Zur Rezeption eines Unbequemen, in: DÖW, Jahrbuch 1991, S. 44) Kircheninterne Gedankengänge über die Möglichkeit eines "gerechten Kriegs" mögen für diesen Entschluss ebenso ausschlaggebend gewesen sein wie Rücksichtnahme auf die in diesen Jahren aus der Gefangenschaft heimkehrenden Kriegsteilnehmer. Dass hier Animositäten tatsächlich vorhanden waren, sollte sich noch Jahrzehnte später zeigen, als erstmals von Seligsprechung gesprochen wurde und sich die Diözese Linz daraufhin mit Austrittsdrohungen konfrontiert sah. Innerhalb der Kirche wurde Jägerstätter erst durch Kardinal König gewürdigt, der ihm attestierte, "seine Pflicht als Christ" erfüllt zu haben. Ab 1989 wurden im Auftrag von Diözesanbischof Maximilian Aichern Personen, die Franz Jägerstätter gekannt hatten, als Zeugen einvernommen. 1997 wurde der Seligsprechungsprozess für Franz Jägerstätter offiziell eröffnet und am 21. Juni 2001 auf diözesaner Ebene abgeschlossen. Der Vatikan bestätigte am 1. Juni 2007 offiziell das Martyrium. Im Zuge einer Predigt am 19. Mai 2007 in St. Radegund zum 100. Geburtstag von Franz Jägerstätter sprach der Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer, der den Seligsprechungsprozess Jägerstätters als Postulator geführt hatte, von Jägerstätter als "Zeugen des Gewissens", der eine innere Entwicklung der Kirche vorwegnahm: "Jägerstätter war der Wahrheit näher als eine vordergründige Kasuistik, die auch im Nachhinein nicht von den Opfern her denkt. Er hat prophetisch um Jahrzehnte voraus gelebt, wozu die Kirche noch eine Weile brauchte. Zu stark war zunächst noch die Verklärung der Tugenden der Soldaten im Krieg, zu zurückhaltend die Verurteilung und Ächtung des Krieges. Im II. Vatikanum wurde das Grundrecht auf Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen anerkannt. Nach und nach durchgesetzt hat sich (bei den Päpsten mehr als in der Politik) die Skepsis gegenüber der Möglichkeit gerechter Kriege überhaupt." (http://www.dioezese-linz.at/ redaktion/data/presse/Vortrag_Scheuer Radegund2007.doc) Franziska Jägerstätter
Franziska Jägerstätters bemerkenswerte Persönlichkeit und die Wertschätzung, die ihr mittlerweile entgegengebracht werden, zeigen die Briefe, die aus Anlass ihres 90. Geburtstages entstanden und 2003 von Erna Putz und Manfred Scheuer herausgegeben wurden. In dieser Publikation würdigte Manfred Scheuer auch ihre Bedeutung für die Partnerschaft der Eheleute Jägerstätter: "Wir verdanken ihr in gewisser Weise Franz Jägerstätter. Sicher war es sein ureigener Weg in der Einsamkeit seiner Gewissensentscheidung. Und doch: Sie war zunächst religiös die Aktivere; sie hatte die Melodie Gottes in sich aufgenommen. So ist für Franz der Wille Gottes auch durch Franziska vermittelt worden. Wenn sie nicht zu ihm gehalten hätte, dann hätte er niemanden gehabt. Sie war wichtig für ihn, dass er so geworden ist. [...] Das Unverständnis ihrer Mitwelt war lange Zeit eine Last für Franziska Jägerstätter. Sie erfuhr Ablehnung und Anlastung. Sie spürte die Vorwurfsgeste: Aus der Hauptleidtragenden wurde die Schuldige. Solche Erfahrungen könnten auch hart und bitter machen. In Zeiten der Verblendung und des Unverständnisses hat sie jedoch die Freude am Leben und am Glauben bewahrt." (Manfred Scheuer, Ihr seid der Brief Christi. Eine Predigt zu Franz und Franziska Jägerstätter, in: Erna Putz / Manfred Scheuer [Hrsg.], Wir haben einander gestärkt. Briefe an Franziska Jägerstätter zum 90. Geburtstag, Linz 2003, S. 32) Rund um die vielfältigen Veranstaltungen zum 100. Geburtstags Jägerstätters im Jahr 2007 wurde endlich auch Franziska Jägerstätter gewürdigt und mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich sowie mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Opfer der NS-Militärgerichtsbarkeit Etwa 50.000 Todesurteile wurden von Gerichten der Deutschen Wehrmacht gefällt, darunter rund 35.000 gegen Wehrmachtsangehörige. 5000-6000 Menschen wurden wie Jägerstätter wegen "Wehrkraftzersetzung" - unter diesen Tatbestand fielen meist Selbstverstümmelung und Wehrdienstverweigerung - zum Tode verurteilt. Etwa 15.000 Todesurteile wurden an Deserteuren volltreckt. Noch Jahrzehnte nach Kriegsende - und in einschlägigen Kreisen bis heute (siehe Neues von rechts zu Jägerstätter ») - galten Kriegsdienstverweigerer und Deserteure als "Verräter" und "Feiglinge". Ab Mitte der 1990er Jahre wurden zunächst in der BRD, dann auch in Österreich mehrere Urteile der NS-Militärgerichtsbarkeit aufgehoben. So wurde auch das Todesurteil gegen Jägerstätter auf Antrag der Angehörigen vom Landgericht Berlin mit Beschluss vom 7. Mai 1997 aufgehoben. In Deutschland wurden die Opfer der NS-Militärjustiz durch den Deutschen Bundestag 2002 pauschal rehabilitiert. Insbesondere mehrere Initiativen von Seiten der Grünen zur Rehabilitierung der Opfer der NS-Militärgerichtsbarkeit führten 1999 zu einem Beschluss des österreichischen Nationalrats (gegen die Stimmen der FPÖ) betreffend die "Rehabilitation der Deserteure der Wehrmacht". Eine wissenschaftliche Forschergruppe unter Leitung von Walter Manoschek (Universität Wien) wurde einberufen und legte im Frühjahr 2003 einen umfangreichen Bericht über die Untersuchung von mehr als 3000 Verfahren vor: Walter Manoschek (Hrsg.), Opfer der NS-Militärjustiz. Urteilspraxis - Strafvollzug - Entschädigungspolitik in Österreich. Im sogenannten "Gedenkjahr" 2005 (60. Jahrestag der Befreiung Österreichs von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft) wurden im Rahmen des Anerkennungsgesetzes durch eine Novelle zum Opferfürsorgegesetz auch die Opfer der NS-Militärjustiz (ebenso wie die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und die als angeblich "asozial" Verfolgten) als NS-Opfer anerkannt. Das ermöglicht den Betroffenen beispielweise, ihre Verfolgung gemäß den Begünstigungsbestimmungen des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes für die Pensionsberechnung geltend zu machen. Zusätzlich wurden einmalige, nach Kategorien gestaffelte Zuwendungen gewährt. Ebenfalls im Anerkennungsgesetz 2005 enthalten ist das Bundesgesetz über die Anerkennung der Leistungen im österreichischen Widerstand sowie zur abschließenden Beseitigung nationalsozialistischer Unrechtsakte, das sich mit der Rehabilitierung von Opfern der NS-Militärjustiz durch Aufhebung der Urteile befasst. Mit Richard Wadani, der im Juni 2007 das Ehrenzeichen für Verdienste um die Befreiung Österreichs erhielt, wurde erstmals ein Deserteur in Österreich offiziell geehrt. Richard Wadani ist Sprecher des Personenkomitees "Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz" (Kontakt: pkdeserteure@gmx.at), das sich für die vollständige Rehabilitierung von Deserteuren, Kriegsdienstverweigerern und anderen Opfern der NS-Militärjustiz einsetzt. Seit 2002 werden auf dem ehemaligen Militärschießplatz Kagran im Wiener Donaupark, wo zwischen 1938 und 1945 Hunderte wegen Fahnenflucht oder Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilte Wehrmachtssoldaten hingerichtet wurden, Gedenkveranstaltungen veranstaltet. Das Personenkomitee bemüht sich außerdem um ein würdiges Gedenken an die Deserteure des Zweiten Weltkriegs. So gibt es Bestrebungen, 2009 die deutsche Wanderausstellung "Was damals Recht war ..." Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht für Österreich zu adaptieren und auch hier zu zeigen. Ausführliche Informationen zu Franz Jägerstätter: www.jaegerstaetter.at |
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