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Jüdisches Gedenken in Wien "In ihrer Gedächtniskultur formuliert eine Gesellschaft, auf welchen historischen Bezugspunkten ihre Identität, ihr Selbstbild beruht, wie sie ihre Vergangenheit interpretiert und an nachkommende Generationen weitergeben will", schrieb die Historikerin Heidemarie Uhl im Vorwort der DÖW-Publikation "Gedenken und Mahnen in Wien 1934-1945", die 1998 als erste Publikation der Reihe "Gedenken und Mahnen in den österreichischen Bundesländern" erschien. In diesem Sinne geht es bei der Dokumentierung von Gedenkstätten und Mahnmalen, die Widerstand und Verfolgung in den Jahren 1934-1945 sowie Exil und Befreiung thematisieren, immer sowohl um den historischen Kontext als auch um die Gegenwartsbezüge. Derzeit wird im Rahmen dieses Projekts die Denkmallandschaft Niederösterreichs erfasst, ähnliche Arbeiten für die Steiermark sind angelaufen. DÖW-Bibliothekar Herbert Exenberger (gemeinsam mit Heinz Arnberger und Claudia Kuretsidis-Haider Bearbeiter der Publikation "Gedenken und Mahnen in Wien") sprach im Rahmen der Reihe "Gedenken und Mahnen. Erinnerungskultur und Dokumentationsmöglichkeiten historischen Geschehens" im Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung zum Thema "Jüdisches Gedenken in Wien". |
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