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Exil und österreichische
Identität Die Frage der Unabhängigkeit Österreichs bzw. die Existenz einer österreichischen Nation bestimmte die exilpolitischen Diskussionen und spaltete das österreichische Exil. Während Kommunisten, Konservative und Legitimisten für die Unabhängigkeit eintraten, hielten die Sozialisten am Gedanken des Anschlusses an Deutschland fest. Letzteres änderte sich erst, als die Alliierten in der Moskauer Deklaration vom 1. November 1943 die Wiedererrichtung Österreichs zum alliierten Kriegsziel erklärten. Wolfgang Neugebauer, wissenschaftlicher Leiter des DÖW, hinterfragt Entwicklungslinien der österreichischen Identität bis heute. |
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