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"Spanien war unsere Hoffnung" – Österreichische Freiwillige im Spanischen Bürgerkrieg, 1936–1939

DÖW-Kooperation: Lesung, Gespräch, Musik, Fotoausstellung in Graz, 28. Oktober 2019

Die Spanienkämpfer Karl Kafka und Franz Tesar 

 

 

Die Wiener Spanienkämpfer Karl Kafka (im Vordergrund, geb. 1901, 1937 bei Brunete gefallen) und Franz Tesar (geb. 1912, seit 1942 verschollen)

 

Foto: DÖW/Spanienarchiv

 

 

 

Vor 80 Jahren endete der Spanische Bürgerkrieg mit dem Sieg der Reaktion. In diesem Krieg standen einander die demokratisch gewählte Volksfrontregierung der Zweiten Spanischen Republik und die rechtsgerichteten Putschisten unter dem General Francisco Franco gegenüber, die dank der massiven Hilfe von Hitler und Mussolini den Krieg gewannen. Die Republik wurde von etwa 35.000 Freiwilligen der Internationalen Brigaden unterstützt, die aus 53 Nationen kamen, darunter rund 1400 aus Österreich. Österreicher waren in praktisch allen militärischen Einheiten der Republik zu finden, die meisten von ihnen aber im Bataillon "12. Februar" der 11. Internationalen Brigade, die im Juni 1937 gegründet wurde.

 

Die gesellschaftspolitische Relevanz des Bürgerkriegs ist nicht nur für Spanien unbestritten. Durch eine multimediale Veranstaltung soll diese Thema aus verschiedenen Perspektiven – dokumentarisch, literarisch, künstlerisch und visuell – ausgelotet werden, um die Aktualität der Bürgerkriegsgeschehnisse aufzuzeigen.

 

 

Lesung: Erich HACKL (Schriftsteller, Wien)

 

Gespräch: Erich HACKL mit Azucena GUGGENBERGER

 

Musikalische Intervention: Berndt-Luef-Trio

 

Einführung zur Ausstellung: Georg PICHLER (Universität Alcalá, Spanien)

 

Stab 12.-Februar-Bataillons

Stab des 12.-Februar-Bataillons zu Beginn der Ebro-Offensive, Juli 1938. Von links nach rechts: Franz Berger, unbekannt, unbekannt, Anton Dobritzhofer, Peter Hofer, unbekannt, unbekannt, kniend Julius Schindler.

Foto: DÖW/Spanienarchiv

 

 

Eine Kooperationsveranstaltung von: Kulturzentrum bei den Minoriten, Institut für Translationswissenschaft der Universität Graz, Verein "prenninger gespräche", DÖW, Kulturvermittlung Steiermark, CLIO und KZ-Verband Steiermark

 

Ausstellungseröffnung:

Montag, 28. Oktober 2019, 19.00 Uhr

 

Ausstellungsdauer:

bis 8. November 2019, Di bis Fr 10.00 bis 17.00 Uhr u. n. V.

 

Ort:

kultum [im Cubus], Mariahilferplatz 3, 8020 Graz

 

 

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