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Sonderausstellung: Anschluss 1938

Ausstellung bis 27. Juni 2018

 

Eröffnung durch die Bezirksvorsteherin Ursula Lichtenegger und Brigitte Bailer-Galanda

 

Als die Wehrmacht des nationalsozialistischen Deutschen Reiches in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 die österreichische Grenze überschritt, hatten regional schon die österreichischen Nationalsozialisten die Macht an sich gerissen. Noch in der Nacht des "Anschlusses" begannen die siegestrunkenen Nationalsozialisten und deren Anhänger, Jüdinnen und Juden zu demütigen und zu misshandeln. Die zahlreiche jüdische Bevölkerung der Leopoldstadt war von diesen Grausamkeiten besonders betroffen. Als in den folgenden Tagen zehntausende politische Gegner des neuen Regimes verhaftet wurden – Sozialisten, Kommunisten ebenso wie deren Gegner der Jahre 1933-1938, die Vertreter des Austrofaschismus – befanden sich darunter auch zahlreiche Bewohner der Leopoldstadt. Wer sich in den folgenden Jahren dem Regime widersetzte, musste mit Gefängnis, Konzentrationslager oder auch Todesurteil rechnen.

 

Die Ereignisse des Jahres 1938 stehen im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung. Daneben sind die Erste Republik, Verhaftung, Flucht und Vertreibung sowie Widerstand und politische Verfolgung Thema der Ausstellung.

 

Kuratorenführungen mit Brigitte Bailer-Galanda
11. April 2018, 17.30 Uhr | 16. Mai 2018, 17.00 Uhr | 13. Juni 2018, 17.00 Uhr

 

 

Eintritt frei!

 

Eröffnung:

Montag, 12. März 2018, 18.30 Uhr

 

Ausstellungsdauer:

13. März bis 27. Juni 2018
Mittwoch 16.00 bis 18.30 Uhr, Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr; geschlossen: Schulferien und Feiertage

 

Ort:

Bezirksmuseum Leopoldstadt, Karmelitergasse 9, 1020 Wien

 

 

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