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Die Wiener Medizinische Fakultät 1938 bis 1945

Ausstellung bis 6. Oktober 2018

 

Eröffnung durch Markus MÜLLER, Rektor der Medizinischen Universität Wien

 

Die Zeit des Nationalsozialismus markiert den historischen Tiefpunkt in der Entwicklung der österreichischen Medizin. Aus Anlass des 80-jährigen Jahrestages des Endes der Eigenstaatlichkeit Österreichs und der nationalsozialistischen Machtübernahme mit ihren Folgen zeigt das Josephinum die Auswirkungen auf die Wiener Medizinische Fakultät.

 

Die Ausstellung behandelt die Vorgeschichte von Antisemitismus und Rassismus bereits vor der NS-Zeit, die direkten Auswirkungen des März 1938, die Vertreibung eines großen Teils der Fakultätsangehörigen und die dadurch ermöglichten Karrieren von NS-Parteigängern. Die ideologische Durchdringung der Fakultät mit dem Gedankengut der NS-"Rassenhygiene", die Forschungspraktiken bis hin zu verbrecherischen Menschenversuchen, Zwangssterilisationen und die Beteiligung an den "Euthanasie"-Aktionen gegen Patienten und Patientinnen der Psychiatrie werden ebenso behandelt wie die zunehmende Militarisierung von Studium und Forschung im Zuge des Krieges. Das Jahr 1945 als ambivalente Zäsur, die bisherigen Auseinandersetzungen mit der NS-Vergangenheit und nicht zuletzt die Position des Josephinums als Zentrum der Medizingeschichte in Österreich bilden weitere Schwerpunkte.

 

Kuratoren: Herwig CZECH und Niko WAHL

 

 

Eröffnung:

Dienstag, 13. März 2018, 18.00 Uhr

 

Ausstellungsdauer:

14. März bis 6. Oktober 2018, Mittwoch 16.00 bis 20.00 Uhr, Freitag und Samstag 10.00 bis 18.00 Uhr

 

Ort:

Josephinum, Währingerstraße 25, 1090 Wien

 

Anmeldung zur Eröffnung:

josephinum@meduniwien.ac.at

 

 

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