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Das austrofaschistische Österreich 1933–1938

Buchpräsentation / Diskussion in Graz, 19. Februar 2018

 

Wirtschaftliche und soziale Probleme führten in Österreich zu Beginn der 1930er-Jahre zu einer massiven Verschärfung der politischen Gegensätze. In weiterer Folge kam es zu tiefreichenden Veränderungen. An Stelle der demokratischen Republik wurde eine eigene Variante des Faschismus etabliert: der Austrofaschismus. Nach zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen legt der Autor unter Mitarbeit von Florian Wenninger eine Darstellung für einen breiteren Leserkreis vor: die Gesamtentwicklung bis zum "Anschluss" 1938, Akteure und Trägergruppen, interessengeleitete inhaltliche Um- und Neugestaltung wichtiger Politikbereiche bis hin zur Verankerung in der Bevölkerung und zu den bedeutsamen Beziehungen zum italienischen und deutschen Faschismus. Ferner wird die österreichische Entwicklung in den europäischen Kontext politischer Umbrüche eingebettet, für die der italienische Faschismus vielfach Vorbild war.

 

 

Emmerich TÁLOS (Universität Wien)
Florian WENNINGER (Universität Wien)

Moderation: Werner ANZENBERGER

 

 

Eine Veranstaltung von CLIO, KZ-Verband Steiermark und Sozialdemokratische FreiheitskämpferInnen Steiermark

 

Zeit:

Montag, 19. Februar 2018, 18.00 Uhr

 

Ort:

GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz

 

 

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