Belohnen und bestrafen, fördern und "aussondern"

Im Gegensatz zu den Beteuerungen der offiziellen, kinderfreundlichen Propaganda waren Kinder im Nationalsozialismus mehrfachen Formen stiller und offener Gewalt ausgesetzt. Sie waren einem Erziehungssystem unterworfen, das sie im Sinne der "Schwarzen Pädagogik" von klein auf unnachsichtig Zwängen unterwarf und Einordnung und Unterordnung als "Tugenden" einforderte. Wer den vorgegebenen Werten als Kind entsprach, der war gelitten und erhielt auch die Unterstützung und die Wertschätzung des Systems; wer nicht entsprach, war der strafweisen Korrektur der "Normalisierung" ausgesetzt. Kinder, die nicht in das System passten, weil sie den vorgegebenen Leistungsnormen nicht entsprachen, hatten ebenso kein Lebensrecht wie Kinder, die aus "rassischen" Gründen von vorneherein aus der (fiktiven) "Volksgemeinschaft" ausgeschlossen waren.

1938
NS-Herrschaft in Österreich


Mädchen besuchen Verwundete

Aus einem Lehrer-Taschenbuch

Kinder fahren auf Erholung

Beim "Führer" zu Besuch

Volksschulklasse vor dem März 1938

Volksschulklasse nach dem März 1938



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