Ernst Kaltenbrunner, geb. 1903 in Ried im Innkreis, von Beruf Rechtsanwalt in Linz, seit 1932 Mitglied der NSDAP und SS. Am 12. März 1938 wurde Kaltenbrunner zum Staatssekretär für öffentliche Sicherheit und zum SS-Gruppenführer, 1941 zum Generalleutnant der Polizei ernannt und im Jänner 1943 mit der Führung des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) in Berlin betraut. Als Chef der Sicherheitspolizei und des SD kontrollierte er nicht nur die Gestapo, sondern auch den für die "Endlösung der Judenfrage" zuständigen SS-Apparat. 1945 wurde er in Altaussee von einer US-Militärpatrouille verhaftet und am 16. Oktober 1946 im Nürnberger Kriegsverbrechergefängnis durch den Strang hingerichtet.



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