Eigentumsveränderungen 1938 - 1945

Bereits während der "Anschluss"-Tage kam es insbesondere in Wien zu unzähligen "wilden" "Arisierungen" kleiner jüdischer Geschäfte und Betriebe. Im Zusammenhang mit der "Reichskristallnacht" wurden - auf Anordnung der NS-Führung - jüdische Geschäfte zerstört bzw. geschlossen.

In ganz Österreich waren zirka 26.000 Betriebe von der "Entjudung" betroffen. 21.000 Kleinbetriebe wurden stillgelegt; nur 5.000 wurden "arisiert". Die meisten der "arisierten" Großbetriebe gingen in deutsche Hände über. Eine wichtige Rolle dabei spielte die Österreichische Kontrollbank für Handel und Industrie; die "Arisierung" bzw. Liquidation der jüdischen Banken führte der Wiener Giro- und Kassenverein durch.

1938
NS-Herrschaft in Österreich


Broschüre "Die Entjudung der Wirtschaft 
in der Ostmark"

Zeitungsinserat der NSBO



» Die Inszenierung der Arbeitsbeschaffung

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