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Fritz Tränkler, geb. 1910 in Wien, Privatbeamter. Angehöriger des Republikanischen Schutzbunds, nach der Teilnahme an den Februarkämpfen 1934 Flucht in die ČSR,
von dort in die Sowjetunion, 1937 Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg, 1939 nach Frankreich, Internierung in den Lagern St. Cyprien, Gurs, Le Vernet,
dann Djelfa (Algerien), nach der Befreiung Nordafrikas durch die Alliierten Mitglied des britischen Pionierkorps, zurück in die UdSSR. Sommer 1944 gemeinsam
mit einer in der Sowjetunion ausgebildeten Gruppe Absprung über den befreiten Gebieten Sloweniens, August 1944
nach Österreich, Bildung der "Kampfgruppe Steiermark", die im Gebiet der Kor- und Saualpe aktiv war.
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Erzählte Geschichte
Fritz Tränkler Drei, vier Tage herumgesessen Zum weiteren Lebenslauf: Steht dort der Schutzbund in Reih und Glied (Demonstrationen 15. Juli 1927) Von Slowenien nach Österreich (Partisanen Kärnten / Steiermark) Mit einer rot-weiß-roten Fahne (Kriegsende Graz 1945) |
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Wir sind dann nach Madrid gekommen, es waren ein oder eineinhalb Tage Fahrt, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, dort hat man uns zum Generalstab gebracht. Die haben uns weiter verwiesen - es hat eine Vertretung der Interbrigaden in Madrid gegeben, zu der wir hingegangen sind, und die haben uns zur 34. Division geschickt. Diese Division besetzte die Front bei Guadalajara. Die berühmte Schlacht bei Guadalajara, bei der die Italiener schwer geschlagen wurden, war schon vorbei, sie war im März 1937. Die Division stand damals an der Straße von Guadalajara nach Saragossa. [...] Der Kommandeur der 34. Division war ein Deutscher. Der Division haben auch zwei oder drei Interbrigaden angehört, die 11. Brigade und noch eine, ich kann es nicht mehr genau sagen. Der Kommandeur, Hans Kahle, hatte den Titel Oberstleutnant, soweit ich mich erinnern kann. Stabschef war der Schriftsteller Renn. Mit dem Politkommissar Rau der Interbrigaden haben wir ein Gespräch gehabt. Er hat uns dann eigentlich eingeteilt zusammen mit dem Divisionskommandanten. Alle sind zur 11. Brigade gekommen. Ich bin in die Leitung der Pioniertruppen der Division gekommen. Ich war mit einem Spanier, der eigentlich der Leiter gewesen ist, aber, soweit hatte man es mir gesagt, er war nicht sehr aktiv. Ich habe es dann selbst bemerkt, er hat keinerlei Initiative gehabt im Hinblick auf seine Agenden, Verteidigung, Befestigungen der Linie, Maschinengewehrstellungen, Stacheldrahtverhaue und alle diese Sachen. Das war sozusagen meine Angelegenheit, früher war es seine. Wir haben das dann praktisch gemeinsam gemacht, ich habe einige Sachen verbessert. Ich habe damals neuere Methoden und Ansichten über Befestigungen gehabt, z. B. wie die Maschinengewehre aufgebaut werden, wie die Schützengräben ausschauen, welche strategischen Aufgaben sie erfüllen, wie sie da ausgerüstet sein sollen usw. Bald bin ich zum Chef der Operationsabteilung der Division ernannt worden. Da habe ich dann die Ausbildung der Leute über gehabt, die Vorbereitungen von Aktionen an der Front. [...]
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