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Ernst Sprung, geb. 1907 in Nagyvaszony (Ungarn), Kriminalbeamter in Wien, polizeiliche Amtshandlungen gegen illegale Nationalsozialisten (u. a. im Zuge des
NS-Julitputsches 1934). Verhaftung am 11. März 1938, Mitte Juli 1938
Überstellung in das KZ Dachau. Februar 1941 Entlassung, Einberufung zur Arbeitskompanie der Kriegsmarine.
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Erzählte Geschichte
Ernst Sprung Ein Mordsmassel Zum weiteren Lebenslauf: "Was mache ich in Bratislava?" (März 1938) |
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[Sprung gelang es den gefürchteten Kapo Knoll auszuschalten und selbst Oberkapo in der "Plantage" zu werden. Da Heinrich Himmler persönlich an hohen Erträgen aus der Gärtnerei interessiert war, erreichte Sprung in einer Art Übereinkunft mit dem SS-Hauptamt gewisse Erleichterungen für die Häftlinge in der "Plantage".] Der Leitung wurde Folgendes gesagt: erstens, wenn ich einen Häftling anfordere, wird er sofort zukommandiert; zweitens, Lagerstrafen, und das war das Wichtige, Lagerstrafen dürfen nur mit Zustimmung des SS-Hauptamtes durchgeführt werden. [...] Einen jeden, den ich anfordere, habe ich zu bekommen. So war das eine österreichische Gruppe, lauter Pfarrer und Beamte. Der [Leopold] Figl hätte nicht überlebt, wenn ich nicht gewesen wäre. Wissen Sie, wie oft ich den die "Plantage" vermessen habe lassen? Und dann hat man mir geschrieben, dass er überlebt hat, das überstanden hat, verdankt er mir. |
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