Erzählte Geschichte: Index


Arthur Seyß-Inquart (1892-1946)

Als Folge des "Berchtesgadener Abkommens" (Februar 1938) wurde der Nationalsozialist Seyß-Inquart Innen- und Sicherheitsminister der fünften Regierung Schuschnigg. Bundeskanzler im österreichischen "Anschlusskabinett", Stellvertreter von Hans Frank als Generalgouverneur in Polen 1939/1940, 1940-1945 "Reichskommissar für die besetzen niederländischen Gebiete". Angeklagter im Hauptkriegsverbrecherprozess in Nürnberg (1945/46), Todesurteil, Hinrichtung am 16. Oktober 1946.