Erzählte Geschichte: Index


"Berchtesgadener Abkommen", 12. Februar 1938

Nach einer Besprechung Hitler-Schuschnigg am 12. Februar 1938 auf dem Obersalzberg unterzeichnete Schuschnigg unter Druck das so genannte "Berchtesgadener Abkommen", das u. a. die Regierungsbeteiligung nationalsozialistischer Politiker sowie die Enthaftung aller Nationalsozialisten festlegte.

Als Folge des "Berchtesgadener Abkommens" waren in der am 16. Februar 1938 gebildeten fünften Regierung Schuschnigg Arthur Seyß-Inquart als Innen- und Sicherheitsminister, Guido Schmidt als Außenminister und Edmund Glaise-Horstenau als Minister ohne Portefeuille vertreten. Die Amnestie für politische Straftäter betraf u. a. zirka 3000 Nationalsozialisten.