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Aus: Gedenken und Mahnen in Wien 1934-1945. Ergänzungen I,
Wien 2001 (gekürzt) 1180. Klostergasse 25 (Bundesgymnasium Wien 18) Zwei Gedenktafeln Anlässlich der 100-Jahr-Feier der Schulgründung wurden am 17. November 2000 zwei Gedenktafeln enthüllt. 1) Text (an der Hausfassade): Der Komponist Ansprachen: Angela Mauritz (Direktorin), Marion Diederichs-Lafite (Österreichische Musikzeitschrift). Musikalische Umrahmung durch den Schulchor. 2) Text (in der Eingangshalle):
Stifter: Schulgemeinschaft des Bundesgymnasiums 18 Ansprachen: Günter Russe (Lehrer), Leon Zelman (Jewish Welcome Service). An der Enthüllungsfeier nahmen auch ehemalige vertriebene Schüler als Ehrengäste teil. Eine Schülerin und ein Schüler gestalteten die musikalische Umrahmung. Der Enthüllung dieser Gedenktafel waren mehrere von Professor Günter Russe initiierte zeitgeschichtliche Projekte vorangegangen. Im Schuljahr 1999/2000 verfasste Alix Yvon eine Fachbereichsarbeit zum Thema: "Die Auswirkungen des Anschlusses auf das österreichische Gymnasium - Zur Geschichte des BG Klostergasse im Jahre 1938". Diese Arbeit wurde vom Stadtschulrat für Wien als beste Fachbereichsarbeit aus Geschichte zu Problemen von Minoritäten mit dem "Fred Schneider Award" auszeichnet. Drei der auf der Gedenktafel angeführten Schüler fielen der nationalsozialistischen Judenverfolgung zum Opfer. Theodor Schnabl (geb. 4. 2. 1924) wurde im Juni 1943 nach Theresienstadt deportiert und starb am 4. Februar 1945 im KZ Bergen-Belsen; Peter Steinschneider (geb. 2. 6. 1927) wurde im September 1942 nach Theresienstadt und von dort am 28. September 1942 nach Auschwitz deportiert; Alfred Weber (geb. 18. 11. 1921) wurde am 23. November 1941 nach Kowno/Kaunas deportiert. |
Gedenktafel für Ernst Krenek an der Fassade des BG Wien 18, Klostergasse 25.
Krenek emigrierte 1938 über London in die USA. |
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