Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.)
Gedenken und Mahnen in Wien 1934-1945
Gedenkstätten zu Widerstand und Verfolgung, Exil, Befreiung.
Eine Dokumentation
Bearbeitung: Herbert Exenberger/Heinz Arnberger unter Mitarbeit von Claudia Kuretsidis-Haider
Wien 1998,
488 Seiten, rund 230 Abb.
€ 12,-
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Gedenken und Mahnen in Wien 1934-1945. Ergänzungen I
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Mit einem Vorwort von Heidemarie Uhl und einer
Einleitung von Heinz Arnberger, Herbert Exenberger und Claudia
Kuretsidis-Haider
Die Publikation ist der erste Band der Reihe
"Gedenken und Mahnen in Österreich", erfasst Erinnerungszeichen
vielfältigster Art und dokumentiert sowohl den historischen
Kontext als auch Gegenwartsbezüge der Denkmallandschaft Wiens.
"Gedenken und Mahnen in Wien" ist übersichtlich nach den
Bezirken Wiens (von der Inneren Stadt bis Liesing) geordnet. Die
Darstellung der einzelnen Erinnerungszeichen gliedert sich in drei
Unterabschnitte:
- Der erste Abschnitt dokumentiert die Form des Gedenkens
(Gedenktafel, Mahnmal, Stele, Büste, Verkehrsfläche,
Wohnhausanlage, Grabstätte), die Inschriften bzw. Texte, den
Stifter/die Stifterin, den Gestalter/die Gestalterin der
Gedenkstätte sowie Datum und Ablauf der Enthüllungs- bzw.
Benennungsfeier. Die oft aus künstlerischen Gründen
eigenwillige Orthographie und Grammatik wurden kommentarlos
übernommen, nicht korrekt angegebene Namen und Daten in der
Folge richtig gestellt.
- Die biographischen Angaben des zweiten Abschnitts informieren
über Widerstand bzw. Verfolgung der betroffenen Personen. Durch
umfangreiche Recherchen konnten viele Einzelschicksale aufgedeckt
werden, über die bisher nichts bekannt war. Wesentliches
Anliegen war es, zu den bisher biographisch nicht erfassten
Opfern persönliche Informationen wie Geburtsdatum, Art des
Widerstandes und der Verfolgung, Todesdatum und Todesart - bei
Überlebenden deren weiteres Schicksal - zu eruieren. Nur in
einigen wenigen Fällen ist es trotz intensiven Bemühens
nicht gelungen, biographische Eckdaten zu erhalten.
- Der dritte Abschnitt schließlich bietet Hinweise auf
Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften der Widerstands- und
Opferorganisationen betreffend die Benennung und Enthüllung der
Gedenkstätten.

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